Fiserv Aktie: Margen brechen ein
Fiserv hat am 10. Februar 2026 seine Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vorgelegt. Der Fintech-Konzern übertraf zwar die Gewinnerwartungen, doch die operative Marge kollabierte regelrecht. Gleichzeitig dämpfte das Unternehmen die Hoffnungen für 2026 erheblich.
Der Zahlungsdienstleister aus Wisconsin meldete für das Schlussquartal 2025 einen bereinigten Gewinn je Aktie von 1,99 Dollar. Das liegt zwar über den Analystenschätzungen von 1,90 bis 1,92 Dollar, bedeutet aber einen Rückgang von rund 21 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Umsatz stagniert, Profitabilität bricht ein
Beim Umsatz kam Fiserv im vierten Quartal auf bereinigte Erlöse von 4,9 Milliarden Dollar – praktisch unverändert zum Vorjahr. Das organische Wachstum lag bei null Prozent. Während das Merchant-Solutions-Segment noch ein Plus von 1,5 Prozent verzeichnete, fiel Financial Solutions um etwa 1,6 Prozent zurück.
Deutlich dramatischer entwickelte sich die Profitabilität. Die bereinigte operative Marge sackte im vierten Quartal auf 34,9 Prozent ab, nach 42,9 Prozent im Vorjahresquartal. Ein Einbruch um acht Prozentpunkte – und das betraf beide Geschäftsbereiche gleichermaßen.
Für das Gesamtjahr 2025 belief sich der bereinigte Umsatz auf 19,8 Milliarden Dollar, ein Anstieg um vier Prozent. Der bereinigte Gewinn je Aktie sank jedoch um zwei Prozent auf 8,64 Dollar. Positiv: Der freie Cashflow erreichte 4,44 Milliarden Dollar.
Ausblick enttäuscht
Die Prognose für 2026 verstärkt die Sorgen. Fiserv erwartet ein organisches Umsatzwachstum von lediglich ein bis drei Prozent. Beim bereinigten Gewinn je Aktie rechnet das Management mit 8,00 bis 8,30 Dollar – also potenziell einem weiteren Rückgang gegenüber den 8,64 Dollar aus 2025.
Ein Lichtblick bleibt das Clover-Segment, das im vierten Quartal um zwölf Prozent zulegte. Für das Gesamtjahr 2025 erreichte Clover Erlöse von 3,3 Milliarden Dollar, ein Plus von 23 Prozent.
Am 14. Mai 2026 will Fiserv auf einem Investor Day in New York weitere Details zur langfristigen Strategie präsentieren. Bis dahin dürften Anleger mit der Frage ringen, wie das Unternehmen die Margenerosion stoppen will.
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