RWE Aktie: Netzengpass bremst
RWE-Chef Markus Krebber hat den Netzausbau als kritischen Flaschenhals für die Energiewende bezeichnet. Auf der E-world Messe in Essen machte der CEO deutlich: Neue Rechenzentren und Erzeugungskapazitäten leiden unter denselben Engpässen und langen Anschlusszeiten. Gleichzeitig sichert sich der Essener Konzern neue Kapazitäten in Großbritannien und baut Partnerschaften mit Tech-Riesen wie Amazon aus.
Krebber fordert schnellen Netzausbau
Der RWE-Chef bezeichnete einen schnellen und kosteneffizienten Netzausbau als Schlüssel zur Zukunftsfähigkeit des Energiesystems. Seine klare Botschaft: Ohne moderne Infrastruktur stockt die Energiewende.
Interessant wird es bei der Frage, was ein langsamer Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland für RWE bedeuten würde. Krebbers Antwort: „Null Auswirkungen". Der Konzern operiere global und verfüge über mehr Projekte, als finanziert werden könnten. Im Zweifel würde das Kapital verstärkt in andere Weltregionen fließen.
Erfolge in Großbritannien und Deutschland
Bei der jüngsten britischen Erneuerbare-Energien-Auktion sicherte sich RWE Verträge für 290 Megawatt Solar- und Onshore-Windkapazität. Der Konzern zählte damit neben EDF zu den Hauptgewinnern der Auktion.
Parallel dazu wurde Anfang der Woche ein Stromabnahmevertrag mit Amazon bekannt. Der Tech-Konzern bezieht künftig 110 Megawatt Offshore-Windstrom aus dem Nordseecluster B in der deutschen Nordsee. Das Projekt liegt etwa 50 Kilometer nördlich von Juist:
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- Nordseecluster A: 660 MW, Betriebsstart Anfang 2027
- Nordseecluster B: 900 MW, Betriebsstart 2029
- Joint Venture: RWE 51%, Norges Bank Investment Management 49%
Der erzeugte Strom kann mehr als 139.000 deutsche Haushalte jährlich versorgen. Es ist Amazons viertes großes Offshore-Wind-Abkommen in Deutschland.
Expansion im Nahen Osten
Anfang Februar unterzeichnete RWE Absichtserklärungen mit ADNOC und Masdar aus den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die Vereinbarungen umfassen potenzielle LNG-Lieferungen sowie Batteriespeicherprojekte – Teil der deutschen Strategie zur Diversifizierung der Energieversorgung.
Ausblick: 4 Gigawatt neue Kapazität
Für 2026 plant RWE die Inbetriebnahme von rund 4 Gigawatt neuer Kapazitäten. Zu den Flaggschiff-Projekten zählen die Offshore-Windparks Sofia (Großbritannien), Thor (Dänemark) und Nordseecluster A (Deutschland). Die Quartalszahlen am 12. März werden zeigen, wie sich die internationale Expansion in den Büchern niederschlägt.
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