IRIS Energy (IREN) ringt weiter um die richtige Bewertung an der Börse. Nach einem starken Vortag kam die Aktie gestern wieder unter Druck. Der Grund: Anleger wägen Chancen und Risiken des schnellen Schwenks vom Bitcoin-Mining hin zu KI- und High-Performance-Computing-Infrastruktur neu ab.

Wichtige Fakten auf einen Blick:
- Gestern rund -7%, nachdem die Aktie am Vortag etwa +8% zugelegt hatte
- Microsoft-Vertrag mit einem gemeldeten Wert von bis zu 9,7 Mrd. US-Dollar
- 3,6 Mrd. US-Dollar an zugesagter GPU-Finanzierung
- Neues 1,6-GW-Rechenzentrumscampus-Projekt in Oklahoma
- Ziel: 3,4 Mrd. US-Dollar ARR bis Ende 2026

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Markt hadert mit dem Tempo

Die jüngsten Ausschläge zeigen, wie schwer sich der Markt mit dem Umbau tut. Am Vortag trieb Optimismus rund um das wachsende „AI Cloud“-Geschäft den Kurs nach oben. Gestern drehte die Stimmung, als Händler die Folgen hoher Investitionen und die Umsetzungsrisiken des neuen Kurses einpreisten.

Im Zentrum steht die Abkehr vom reinen Bitcoin-Mining. Das Mining bleibt zwar eine wichtige Einnahmequelle. Die Wachstumsstory soll aber zunehmend aus der Sparte „AI Cloud“ kommen.

Eine Zahl sticht dabei heraus: In diesem Segment meldete IREN zuletzt ein sequenzielles Umsatzplus von rund 137%. Das deutet darauf hin, dass der Infrastrukturaufbau messbar in den Erlösen ankommt.

Microsoft-Vertrag und Ausbau der Stromkapazität

Ein Kernbaustein der aktuellen Story ist die enge Zusammenarbeit mit Microsoft. IREN hat einen Vertrag gemeldet, der bis zu 9,7 Mrd. US-Dollar wert sein soll, flankiert von 3,6 Mrd. US-Dollar an GPU-spezifischen Finanzierungszusagen. Ziel ist der Aufbau großer GPU-Cluster, mit denen sich IREN als wichtiger Partner in der Lieferkette positionieren will.

Parallel treibt das Unternehmen den Ausbau seiner Strombasis voran. Neu angekündigt wurde ein 1,6-Gigawatt-Rechenzentrumscampus in Oklahoma. Damit wächst das gesicherte Stromportfolio nach Unternehmensangaben auf über 4,5 Gigawatt – ein entscheidender Faktor in einem Markt, in dem schnell verfügbare, netzgebundene Leistung knapp wird.

Zielgröße ARR bis Ende 2026

Für die kommenden Quartale rückt vor allem eine Kennzahl in den Vordergrund: der Annualized Recurring Revenue (ARR). IREN peilt 3,4 Mrd. US-Dollar ARR bis Ende 2026 an. Die Zurückhaltung am Markt hängt laut Artikel vor allem an zwei Punkten: dem kapitalintensiven Weg zu diesem Ziel und dem Einfluss der Krypto-Volatilität, die die Aktie weiterhin mitprägt.

Ob die Kombination aus Mining-Geschäft und KI-Infrastruktur in diesem Tempo tragfähig skaliert, ist damit der Kern der laufenden Neubewertung. Gesicherte Finanzierung und Vorauszahlungen großer Kunden haben zwar kurzfristige Liquiditätssorgen etwas entschärft – die täglichen Kursbewegungen zeigen aber, dass Timing und Profitabilität dieses Umbaus an der Börse weiter umstritten bleiben, während das Unternehmen auf das ARR-Ziel bis Ende 2026 hinarbeitet.

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