Intel Aktie: China-Schock
Die Stimmung kippt dramatisch. Massive Lieferverzögerungen im überlebenswichtigen chinesischen Markt setzen die Aktie heute unter Druck. Statt vom allgemeinen KI-Boom zu profitieren, meldet der Chip-Riese monatelange Wartezeiten für seine Server-Prozessoren – ein operatives Warnsignal, das erhebliche Zweifel an der kurzfristigen Umsatzentwicklung weckt.
Engpässe im wichtigsten Markt
Die operativen Probleme in China wiegen schwer. Berichten zufolge haben sich die Lieferzeiten für bestimmte Xeon-Prozessoren der vierten und fünften Generation auf bis zu sechs Monate verlängert. Da der chinesische Markt für mehr als 20 Prozent des Gesamtumsatzes von Intel steht, trifft dieser Engpass den Konzern an einer empfindlichen Stelle.
Besonders der Vergleich mit der Konkurrenz offenbart die Schwäche: Während Wettbewerber AMD ebenfalls mit Branchenproblemen kämpft, liegen die Wartezeiten dort lediglich bei acht bis zehn Wochen. Zwar sind die Spotpreise für die knappen Intel-Komponenten um über 10 Prozent gestiegen, doch dies gleicht das fehlende Verkaufsvolumen nicht aus.
Analysten ziehen die Reißleine
Die Reaktion an der Börse fiel heute deutlich aus: Das Papier rutschte um rund 6,2 Prozent auf 47,13 Dollar ab. Noch pessimistischer zeigt sich das Analysehaus Trefis, das in einer aktuellen Bewertung ein Kursziel von lediglich 33 Dollar ausgibt – weit unter dem aktuellen Niveau.
Diese Skepsis fußt auf den jüngsten Fundamentaldaten. Ein Umsatzrückgang von 4,1 Prozent im vierten Quartal 2025 und ein Nettoverlust von 591 Millionen Dollar belasten das Vertrauen. Die aktuellen Lieferprobleme verschärfen die Situation, nachdem bereits die Umsatzprognose für das erste Quartal 2026 mit 11,7 bis 12,7 Milliarden Dollar die Markterwartungen verfehlt hatte.
Intel selbst verweist auf die starke Nachfrage durch den KI-Boom, die zu den Engpässen beitrage, und stellt eine Besserung der Angebotssituation ab dem zweiten Quartal in Aussicht. Für das laufende Geschäftsjahr wird entscheidend sein, ob das Management die Lieferketten schnell genug stabilisieren kann, um die angekündigte Erholung tatsächlich umzusetzen.
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