TeamViewer Aktie: Ausblick bremst
Solide Zahlen für 2025 – und trotzdem zieht es die Aktie nach unten. Der Grund liegt im vorsichtigen Ausblick: Für 2026 stellt das Management nur noch wenig Wachstum in Aussicht und rechnet zudem mit einer leicht schwächeren Marge. Wie stark müssen sich die Erwartungen an das laufende Jahr nun anpassen?
- Umsatz 2025: 767,5 Mio. € (+5% währungsbereinigt)
- Bereinigtes EBITDA 2025: 340,3 Mio. € (+8%), Marge: 44,3%
- Prognose 2026: Umsatzwachstum 0 bis 3% (währungsbereinigt), Marge ~43%
- Kurs: nähert sich dem Rekordtief von rund 5,30 € (Anfang Februar)
2025 besser als 2026 klingt
TeamViewer bestätigte gestern die vorläufigen Zahlen für 2025. Der Pro-forma-Umsatz stieg währungsbereinigt um 5% auf 767,5 Mio. Euro. Gleichzeitig verbesserte sich die Ertragslage: Das bereinigte EBITDA legte um 8% auf 340,3 Mio. Euro zu, die Marge stieg auf 44,3%.
Der Blick nach vorne dämpft jedoch die Stimmung. Für 2026 erwartet das Unternehmen nur noch ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 0 bis 3%. Auch die Profitabilität soll leicht nachgeben, mit einer bereinigten EBITDA-Marge von rund 43%. Als Gründe nennt das Management ein schwieriges makroökonomisches Umfeld sowie negative Währungseffekte.
Analysten bleiben, Erwartungen könnten sinken
Auf den vorsichtigen Ausblick reagierten auch Analysten. Barclays hält an „Overweight“ fest und bestätigte das Kursziel von 8,50 Euro. Goldman Sachs bleibt bei „Neutral“ mit einem Kursziel von 6,50 Euro und verwies darauf, dass der Ausblick vorsichtig ausfalle.
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Zugleich deuteten Einschätzungen an, dass der Umsatz-Konsens im Markt nach der neuen Prognose eher nach unten angepasst werden könnte. Am Aktienkurs zeigte sich der Druck bereits: Nach der Prognose rutschte die Aktie weiter ab und näherte sich dem erst Anfang Februar markierten Rekordtief um 5,30 Euro.
SMB schwächer, Enterprise stabiler
Im operativen Bild zeigt sich eine Spaltung: Während das Geschäft mit kleinen und mittleren Unternehmen (SMB) Schwächen zeigte, wuchs das Enterprise-Geschäft mit Großkunden 2025 weiter solide. Die jährlich wiederkehrenden Umsätze (ARR) stiegen 2025 währungsbereinigt um 2% auf rund 760 Mio. Euro.
Entscheidend für die kurzfristige Einordnung bleibt damit der Kontrast: 2025 lieferte ordentliche Ergebnisse – aber die Prognose setzt für 2026 bewusst niedrig an, mit maximal 3% Umsatzwachstum und einer leicht sinkenden Marge.
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