Novo Nordisk Aktie: Begeisternde Produktneuheiten!
Novo Nordisk bekommt im wichtigen GLP-1-Markt etwas Luft. Ausgerechnet ein Wettbewerber zieht ein nachgebautes Abnehmpräparat zurück – und die US-Arzneimittelaufsicht stellt bei sogenannten Compounding-Produkten schärfere Schritte in Aussicht. Doch wie nachhaltig ist diese Entspannung, wenn der Preisdruck gleichzeitig Thema bleibt?
Am Montag sprang die Aktie im Tagesverlauf um mehr als 8% und stieg auf 321 dänische Kronen, nach 295,50 Kronen zum vorherigen Schluss. Auslöser war die Entscheidung von Hims & Hers, eine kopierte Version von Wegovy vom Markt zu nehmen.
- Kursreaktion: +8% intraday auf 321 DKK (zuvor 295,50 DKK)
- Auslöser: Rückzug eines „Wegovy“-Nachbaus durch Hims & Hers
- Regulierung: FDA kündigt „entschlossene Schritte“ gegen bestimmte GLP-1-APIs für Compounding an
- Recht: Patentklage von Novo Nordisk gegen Hims & Hers
FDA nimmt Compounding stärker ins Visier
Der Rückzug von Hims & Hers folgte auf eine Mitteilung der US Food and Drug Administration (FDA). Die Behörde erklärte, sie wolle „entschlossene Schritte“ einleiten, um GLP-1-Wirkstoffbestandteile (APIs) für den Einsatz in Compounding-Arzneien einzuschränken, bei denen die FDA Qualität, Sicherheit oder Wirksamkeit nicht verifizieren kann.
Für Novo Nordisk bedeutet das: Ein Teil des Wettbewerbs durch nachgebaute Produkte könnte es schwerer haben – zumindest dort, wo sich Anbieter auf Compounding stützen.
Patentklage gegen Hims & Hers
Zusätzlich verschärft Novo Nordisk den Ton juristisch. Am Montag reichte der Konzern eine Patentverletzungsklage gegen Hims & Hers ein. Damit eröffnet das Unternehmen eine weitere Front in seinem Vorgehen gegen Firmen, die zusammengesetzte Versionen der umsatzstarken Abnehmbehandlungen verkaufen.
Insiderverkauf: Steuerzahlung als Anlass
Unabhängig davon meldete Novo Nordisk eine Insidertransaktion. Am Montag verkaufte Martin Holst Lange, Executive Vice President für Forschung & Entwicklung und Chief Scientific Officer, 22.000 B-Aktien. Das Volumen lag bei rund 7,03 Mio. DKK. Der Verkauf diente laut Mitteilung dazu, Steuerverpflichtungen aus dem langfristigen Incentive-Programm zu begleichen. Gemeldet wurde die Transaktion am Dienstag im Einklang mit den Vorgaben der Marktmissbrauchsregeln.
Zuletzt hatte die Aktie eine volatilere Phase hinter sich, nachdem ein verhaltener Ausblick für 2026 unter anderem auf stärkeren Wettbewerb und Preisdruck verwiesen hatte.
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