Schwieriger Start ins Jahr 2026 für The Trade Desk: Die Aktie des Werbetechnologie-Unternehmens notiert nahe ihrer 52-Wochen-Tiefs, und nun hat auch RBC Capital Markets am 10. Februar das Kursziel deutlich von 80 auf 65 US-Dollar gekappt. Immerhin bleibt die Einstufung „Outperform" bestehen. Doch die Gründe für die Vorsicht liegen auf der Hand: Personelle Umbrüche im Management und die bevorstehenden Quartalszahlen setzen die Aktie unter Druck.

Die wichtigsten Fakten:

  • RBC Capital senkt Kursziel auf 65 US-Dollar (zuvor 80 US-Dollar)
  • Quartalsbericht am 25. Februar erwartet
  • Interims-CFO nach überraschendem Abgang des bisherigen Finanzchefs
  • Aktie schloss zuletzt bei 27,04 US-Dollar (9. Februar)

Quartalszahlen im Fokus

Am 25. Februar veröffentlicht The Trade Desk seine Zahlen für das vierte Quartal 2025. Das Management hatte zuvor einen Umsatz von mindestens 840 Millionen US-Dollar in Aussicht gestellt – ein Wert, dem sich auch die Analystenschätzungen weitgehend anschließen. Im dritten Quartal lag der Gewinn je Aktie bei 0,45 US-Dollar, der Umsatz erreichte 739,43 Millionen US-Dollar.

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Ob das Unternehmen die eigenen Vorgaben erfüllen kann, bleibt abzuwarten. Die gesenkten Kursziele mehrerer Analystenhäuser deuten darauf hin, dass die Erwartungen an die mittelfristige Entwicklung zurückgeschraubt wurden.

Führungswechsel belastet Vertrauen

Ende Januar verließ CFO Alex Kayyal überraschend das Unternehmen. Als Interims-Nachfolger wurde Tahnil Davis ernannt, der seit elf Jahren bei The Trade Desk tätig ist und zuletzt als Chief Accounting Officer fungierte. Solche ungeplanten Führungswechsel verunsichern Anleger häufig – zumal die Gründe für den Abgang nicht näher erläutert wurden.

Nach der Ankündigung korrigierten mehrere Analysten ihre Bewertungen nach unten. Im November 2025 hatte der Vorstand noch ein Aktienrückkaufprogramm über bis zu 500 Millionen US-Dollar für A-Aktien genehmigt – ein Signal, das kurzfristig verpuffte.

Entscheidende Woche steht bevor

Die Quartalszahlen am 25. Februar dürften richtungsweisend sein. Erreicht The Trade Desk die prognostizierten 840 Millionen US-Dollar Umsatz und kann das Management überzeugende Aussichten für 2026 präsentieren, könnte die Aktie stabilisieren. Bleibt der Ausblick verhalten oder die Zahlen enttäuschen, dürfte der Abwärtsdruck anhalten.

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