Strategy Inc. befindet sich im Zentrum eines heftigen Markt-Tauziehens. Als weltweit größter korporativer Bitcoin-Halter sieht sich das Unternehmen mit einer Rekordzahl an Wetten auf fallende Kurse konfrontiert. Während die unrealisierten Verluste in die Milliarden gehen, deutet die Positionierung der Großinvestoren jedoch auf mehr hin als bloßen Pessimismus.

Milliardenverluste und Leerverkäufe

Mit einer Leerverkaufsquote von rund 14 Prozent der Marktkapitalisierung führt Strategy Inc. die Liste der am stärksten geshorteten US-Aktien oberhalb von 25 Milliarden Dollar an. Diese Skepsis der Marktteilnehmer korreliert direkt mit der Bilanzsituation: Das Unternehmen sitzt auf unrealisierten Verlusten von rund 7 Milliarden Dollar bei seinen Krypto-Beständen.

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Der durchschnittliche Kaufpreis der mittlerweile 717.722 Bitcoins liegt bei 76.020 Dollar. Da der aktuelle Bitcoin-Kurs deutlich darunter notiert, drückt dies massiv auf die Bewertung des Unternehmens.

Nicht nur Bären am Werk

Marktbeobachter warnen jedoch davor, diese hohe Leerverkaufsquote ausschließlich als Wette auf einen Kurssturz zu interpretieren. Ein erheblicher Teil dürfte auf sogenannte Arbitrage-Geschäfte entfallen. Institutionelle Investoren wie Jane Street kaufen dabei Bitcoin-ETFs und verkaufen gleichzeitig Strategy-Aktien leer. Ziel dieser Strategie ist es oft, Preisunterschiede zwischen den Assets abzuschöpfen, ohne eine direkte Richtungswette auf den Bitcoin-Preis einzugehen.

Verwässerung geht weiter

Die Gemengelage sorgt für extreme Volatilität. Während eine Bitcoin-Erholung zur Wochenmitte Leerverkäufer kurzzeitig zur Eindeckung zwang, setzt das Management seinen Kurs unbeirrt fort. Kürzlich wurde der 100. Bitcoin-Kauf gemeldet, finanziert durch die Ausgabe neuer Aktien. Diese fortlaufende Verwässerung belastet den Kurs zusätzlich, der seit Jahresanfang bereits um 14,68 Prozent nachgegeben hat und aktuell bei 114,50 Euro notiert.

Die Aktie bleibt damit in einer Zange zwischen der Abhängigkeit vom Bitcoin-Preis und den eigenen Kapitalmaßnahmen. Solange der Bitcoin-Kurs unter dem durchschnittlichen Einstandspreis von 76.020 Dollar verharrt und das Unternehmen weitere Aktien zur Finanzierung auf den Markt wirft, bleibt der fundamentale Druck auf den Aktienkurs bestehen.

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