LyondellBasell Aktie: Licht und Schatten
LyondellBasell blickt auf ein herausforderndes Geschäftsjahr 2025 zurück, das von einem deutlichen Nettoverlust bei gleichzeitig robuster Cash-Generierung geprägt war. Während ein schwieriges Margenumfeld in der Chemieindustrie das Konzernergebnis belastete, setzt das Management verstärkt auf operative Effizienz und eine Neuausrichtung der Dividendenstrategie. Kann der Fokus auf Liquidität die regionalen Profitabilitätsschwankungen dauerhaft abfedern?
Verluste durch schwieriges Marktumfeld
Der Chemiekonzern verzeichnete für das Gesamtjahr 2025 einen Nettoverlust von 738 Millionen US-Dollar, was einem Minus von 2,34 US-Dollar je Aktie entspricht. Besonders das vierte Quartal trug mit einem Verlust von 140 Millionen US-Dollar zu diesem Ergebnis bei. Verantwortlich für die schwache Bilanz waren vor allem die globalen Marktbedingungen, die zu deutlichen Verschiebungen in der Profitabilität führten.
Besonders deutlich zeigten sich die regionalen Unterschiede in den Segmentergebnissen: Während das Geschäft mit Olefinen und Polyolefinen in Amerika einen Gewinn von 164 Millionen US-Dollar erzielte, verbuchte die Sparte für Europa und Asien einen Verlust von 61 Millionen US-Dollar. Bereinigt um Sondereffekte erzielte LyondellBasell jedoch ein operatives Ergebnis (EBITDA) von 2,5 Milliarden US-Dollar, was die grundsätzliche operative Leistungsfähigkeit unterstreicht.
Fokus auf Cashflow und Effizienz
Trotz des roten Nettoergebnisses erwies sich der operative Cashflow mit 2,3 Milliarden US-Dollar als stabil. Mit einer Cash-Conversion-Rate von 95 Prozent demonstrierte das Unternehmen eine hohe Effizienz bei der Umwandlung von Gewinnen in liquide Mittel. Aufgrund dieses Erfolgs hob das Management das kumulative Cash-Ziel bis Ende 2026 auf 1,3 Milliarden US-Dollar an.
Auch das laufende Programm zur Wertsteigerung übertraf die Erwartungen und lieferte im vergangenen Jahr einen EBITDA-Beitrag von 1,1 Milliarden US-Dollar. Die Aktie spiegelt diese operativen Fortschritte teilweise wider und konnte seit Jahresbeginn um rund 25,5 Prozent zulegen, auch wenn sie auf Sicht von zwölf Monaten noch im Minus notiert.
Liquidität und Kapitalallokation
LyondellBasell beendete das Jahr mit einer starken Liquiditätsposition von 8,1 Milliarden US-Dollar. Im Jahr 2025 schüttete der Konzern insgesamt 2,0 Milliarden US-Dollar durch Dividenden und Aktienrückkäufe an seine Aktionäre aus. Finanzvorstand Agustin Izquierdo betonte gestern im Rahmen einer Investorenkonferenz, dass die Kapitalallokation und die Dividendenstrategie laufend an das makroökonomische Umfeld angepasst werden.
Für das Geschäftsjahr 2026 plant das Unternehmen Investitionen in Höhe von etwa 1,2 Milliarden US-Dollar. Der Fokus wird dabei weiterhin auf dem Ausbau des Programms zur Wertsteigerung liegen, dessen Zielvorgabe bis zum Jahr 2028 auf 1,5 Milliarden US-Dollar EBITDA erhöht wurde.
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