Strategy Aktie: Short Squeeze?
Ein schneller Bitcoin-Rebound hat diese Woche gleich zwei Kräfte gleichzeitig entfesselt: Kauflaune bei Krypto-Optimisten – und Stress bei Leerverkäufern. Dazu liefert die laufende „Strategy World 2026“-Konferenz in Las Vegas neue Schlagzeilen, die dem Kurs zusätzliche Energie geben. Was treibt die Bewegung an?
Bitcoin-Erholung trifft Hebel-Effekt
Der wichtigste Auslöser war die abrupte Erholung von Bitcoin am Mittwoch. Strategy gilt am Markt als eine der „hebelstärksten“ Bitcoin-Stellvertreter-Aktien, weil das Unternehmen enorme Bestände hält: 717.722 Bitcoin, gekauft für insgesamt rund 54,56 Mrd. US-Dollar zu einem Durchschnittspreis von 76.020 US-Dollar je Coin.
Frische Käufe unterstreichen die Ausrichtung: Am 23. Februar meldete das Unternehmen seine 100. Bitcoin-Kaufankündigung und legte 592 Bitcoin für rund 39,8 Mio. US-Dollar nach (im Schnitt 67.286 US-Dollar je Coin). Finanziert wurde das laut Meldung vollständig über „At-the-market“-Aktienverkäufe.
Hohe Short-Quote als Brandbeschleuniger
Parallel ist Strategy laut den im Text zitierten Daten die am stärksten leerverkaufte Large-Cap-Aktie in den USA: Rund 11% bis 14% des frei handelbaren Bestands sollen short sein – mehr als 30 Millionen Aktien. Die Kennzahl „Days to cover“ liegt bei etwa 2,2. Heißt: Selbst bei normalem Handelsvolumen würde es mehr als zwei volle Börsentage dauern, bis alle Short-Positionen glattgestellt wären.
Dreht Bitcoin dann plötzlich nach oben, geraten Leerverkäufer schnell in Zugzwang. Das Eindecken kann den Kursanstieg zusätzlich verstärken – ein typischer Mechanismus hinter einem Short-Squeeze-Szenario.
Konferenz liefert neue Impulse – aber nicht alle ziehen mit
Als Bühne für weitere Nachrichten dient die „Strategy World 2026“ (23.–26. Februar, Wynn Las Vegas). Laut einer BusinessWire-Mitteilung vom 25. Februar wurden unter anderem neue Treasury-Nutzer für STRC genannt (Prevalon Energy und Anchorage Digital), außerdem stellte CEO Phong Le Updates zur KI-Analytics-Schicht „Strategy Mosaic“ vor. Michael Saylor ordnete Bitcoin in seiner Keynote als „Digital Capital“ ein und verwies auf einen Bitcoin-Bilanzwert von rund 45 Mrd. US-Dollar (Stand 24. Februar).
Zusätzlich wurde in Europa ein neues Produkt gelistet: 21Shares brachte laut Bericht ein „Strategy Yield ETP“ an die Euronext Amsterdam (Ticker „STRC NA“), das europäischen Investoren regulierten Zugang zu den Vorzugsaktien mit einer variablen, annualisierten Dividendenrate von 11,25% geben soll.
Auffällig: Nicht alle institutionellen Investoren tragen die Bewegung mit. Mehrere Adressen sollen Positionen reduziert oder sogar vollständig verkauft haben; eine Beteiligung wurde laut Text um 96% gekürzt.
Einordnung: Erholung nach tiefem Fall
Trotz der jüngsten Erholung bleibt das Gesamtbild angespannt. Die Aktie notiert laut den bereitgestellten Daten bei 115,45 Euro und damit klar unter den gleitenden Durchschnitten – und rund 54% unter dem Stand vor zwölf Monaten. Der RSI von 84,2 deutet zudem auf ein sehr überkauftes kurzfristiges Momentum hin.
Ein weiterer Punkt: Die Bitcoin-Bestände weisen laut Bericht einen nicht realisierten Verlust von rund 7 Mrd. US-Dollar aus, weil der durchschnittliche Einstand über dem damals genannten Bitcoin-Niveau liegt.
Zum konkreten Kalender passt: Die Strategy-World-Konferenz endet heute (26. Februar). Damit dürfte kurzfristig vor allem zählen, ob aus dem Konferenz- und Produktnewsflow weitere harte Fakten folgen – und ob Bitcoin die jüngste Erholung verteidigen kann.
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