Pfizer Aktie: Institutionelle Käufer
Während die Pfizer-Aktie seit Monaten seitwärts tendiert, melden sich neue institutionelle Käufer. Erst diese Woche wurden mehrere Positionen aufgebaut oder deutlich ausgebaut. Die Frage ist: Was sehen diese Investoren, was der Markt noch nicht eingepreist hat?
Institutionelle Umschichtungen
Laut Pflichtmitteilungen vom 18. und 19. Februar hat die First National Bank of Omaha eine neue Position in Pfizer eröffnet und dabei 40.148 Aktien im Wert von rund 1,02 Millionen Dollar erworben. Parallel dazu stockte Advisors Capital Management seinen Bestand im dritten Quartal um 12,1 Prozent auf. Die Investmentgesellschaft hält nun 2,41 Millionen Pfizer-Aktien mit einem Gesamtwert von etwa 61,4 Millionen Dollar.
Besonders auffällig: CenterBook Partners LP erhöhte seine Position um massive 283,6 Prozent und kaufte weitere 367.145 Aktien hinzu. Diese Käufe stehen im Kontrast zu Bewegungen aus dem vierten Quartal 2025, als einige Großinvestoren wie UBS AM ihre Positionen deutlich reduzierten.
Zahlen über Erwartung
Die jüngsten Zuflüsse folgen auf solide Quartalszahlen Anfang Februar. Pfizer meldete einen Gewinn je Aktie von 0,66 Dollar und übertraf damit die Analystenschätzung von 0,57 Dollar. Der Umsatz lag bei 17,56 Milliarden Dollar, ebenfalls über den erwarteten 16,93 Milliarden – trotz eines leichten Jahresrückgangs von 1,2 Prozent.
Für Dividendenjäger bleibt Pfizer interessant: Die vierteljährliche Ausschüttung von 0,43 Dollar entspricht einer annualisierten Rendite von 6,24 Prozent. Das liegt deutlich über dem Branchendurchschnitt von 3,3 Prozent. Allerdings zeigt sich die Bewertung gemischt. Mit einem KGV von 20,13 liegt die Aktie über dem Sektordurchschnitt von 17,4, während das Kurs-Umsatz-Verhältnis von 2,5 attraktiver als der Branchenschnitt von 3,7 erscheint.
Analysten bleiben vorsichtig
Die Wall Street zeigt sich weiterhin zurückhaltend. Der Konsens liegt bei "Halten", mit einem durchschnittlichen Kursziel zwischen 28,00 und 28,56 Dollar. Daiwa Securities stufte die Aktie am 12. Februar von "Outperform" auf "Neutral" herab und setzte das Ziel auf 27,00 Dollar. Goldman Sachs hält an "Neutral" fest mit einem Ziel von 26,00 Dollar und verweist auf offene Fragen zu klinischen Daten des GLP-1-Kandidaten PF-3944 gegen Fettleibigkeit.
Die divergierenden Signale – institutionelle Käufe auf der einen, vorsichtige Analystenbewertungen auf der anderen Seite – deuten auf unterschiedliche Zeithorizonte hin. Während langfristige Investoren möglicherweise die hohe Dividendenrendite und das Pipeline-Potenzial schätzen, bleiben kurzfristig orientierte Marktteilnehmer skeptisch. Die kommenden Quartalszahlen dürften zeigen, welche Seite recht behält.
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