Pfizer Aktie: Investorenlage analysiert
Pfizer startet in die Woche mit Gegenwind aus Washington – zumindest indirekt. Neue Gerichtsunterlagen zielen auf geänderte US-Impfleitlinien, die für den Impfstoffmarkt relevant sind. Gleichzeitig zeigen frische Meldungen zu Großinvestoren: Die Positionierungen gehen auseinander.
Klage gegen neue Impfleitlinien
Am Samstag reichte ein Bündnis medizinischer Organisationen, darunter die American Academy of Pediatrics und die American Public Health Association, Klage beim U.S. District Court für den District of Massachusetts ein. Ziel ist es, die US-Seuchenschutzbehörde CDC daran zu hindern, neue Impfempfehlungen umzusetzen, die unter Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. eingeführt wurden.
Die Kläger argumentieren, die überarbeiteten Vorgaben würden die Zahl der Krankheiten reduzieren, die in den routinemäßigen Impfplänen für Kinder abgedeckt sind, und verstießen gegen bestehende Public-Health-Gesetze. Für Pfizer könnte der Ausgang des Verfahrens spürbare Folgen haben: Wenn sich Impfpläne ändern, kann das das langfristige Nachfrageumfeld für Teile des Impfstoffportfolios beeinflussen. Wie groß dieser Effekt am Ende ausfällt, hängt allerdings davon ab, was das Gericht konkret stoppt oder bestätigt.
Institutionelle Investoren setzen unterschiedliche Akzente
Daten von heute zeigen spürbare Bewegungen bei institutionellen Investoren:
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Pfizer?
- Neuer Käufer: Bastion Asset Management meldete eine neue Position über 94.371 Aktien im Wert von rund 2,38 Mio. US-Dollar.
- Verkäufer: PNC Financial Services reduzierte die Position um 223.165 Aktien, hält aber weiterhin mehr als 7,4 Mio. Aktien.
Das Bild bleibt damit uneinheitlich: Auf der einen Seite bauen einzelne Investoren neu auf, auf der anderen Seite wird Risiko reduziert, ohne den Titel komplett zu verlassen.
Zahlen, Dividende und der kurzfristige Fokus
Die aktuellen Schlagzeilen treffen auf ein Unternehmen, das erst vor Kurzem Quartalszahlen vorgelegt hat. Am 3. Februar meldete Pfizer für das vierte Quartal ein bereinigtes Ergebnis je Aktie von 0,66 US-Dollar und lag damit über den Erwartungen von 0,57 US-Dollar. Der Umsatz kam mit 17,56 Mrd. US-Dollar ebenfalls besser als prognostiziert, allerdings mit Rückgang gegenüber dem Vorjahr.
Zudem bestätigte Pfizer eine Quartalsdividende von 0,43 US-Dollar je Aktie; daraus ergibt sich auf dem aktuellen Kursniveau eine Forward-Rendite von etwa 6,2%. Im Vordergrund steht nun, ob Kostensenkungen und neue Produkte den Druck aus dem nachlassenden COVID-19-Geschäft sowie das sich verändernde regulatorische Umfeld ausgleichen können.
In den nächsten Tagen dürfte die Aktie daher vor allem auf zwei Dinge reagieren: neue Entwicklungen im Verfahren rund um die CDC-Leitlinien – und weitere Signale, ob große Investoren ihre Positionierung ausbauen oder weiter zurückfahren.
Pfizer-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Pfizer-Analyse vom 16. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Pfizer-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Pfizer-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 16. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Pfizer: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








