Trotz überzeugender Quartalszahlen kommt die Pfizer-Aktie nicht zur Ruhe. Während die Bücher für das letzte Quartal solide Gewinne ausweisen, sorgen skeptische Analystenkommentare und Anteilsverkäufe institutioneller Investoren für Gegenwind. Ist die Wachstumsperspektive des Pharma-Riesen tatsächlich so trübe, wie die jüngsten Einstufungen vermuten lassen?

Herabstufung belastet Stimmung

Verantwortlich für die aktuelle Zurückhaltung ist vor allem eine Neubewertung durch Daiwa Securities am Donnerstag. Die Analysten strichen ihre Kaufempfehlung und stuften das Papier von "Outperform" auf "Neutral" herab. Mit einem neuen Kursziel von 27,00 US-Dollar signalisieren die Experten praktisch kein Aufwärtspotenzial mehr, da die Aktie den Handel am Donnerstag bereits bei 27,47 US-Dollar beendete.

Diese Skepsis ist kein Einzelfall. Bereits zu Wochenbeginn senkte Freedom Capital Markets das Kursziel auf 33,00 US-Dollar, und auch das Analysehaus Bernstein bestätigte lediglich ein "Market Perform"-Rating mit einem Ziel von 30,00 US-Dollar. Der Tenor an der Wall Street verdichtet sich: Die stabilen Cashflows werden zwar anerkannt, doch die Zweifel an der langfristigen Wachstumsstrategie nach dem Ende des Pandemie-Booms überwiegen derzeit.

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Institutionelle Anleger ziehen sich zurück

Die vorsichtige Haltung der Analysten spiegelt sich auch in den Portfolios großer Investoren wider. Aus aktuellen Pflichtmitteilungen vom Freitag geht hervor, dass der Illinois Municipal Retirement Fund seinen Anteil an Pfizer im dritten Quartal um rund 18,8 Prozent reduziert hat. Solche Bewegungen werden von Privatanlegern oft genau beobachtet, da sie auf eine veränderte Risikoeinschätzung bei professionellen Marktteilnehmern hindeuten können.

Dabei präsentierte sich das operative Geschäft zuletzt robuster als erwartet. Anfang Februar meldete der Konzern für das vierte Quartal 2025 einen Umsatz von 17,56 Milliarden US-Dollar. Der Gewinn je Aktie lag mit 0,66 US-Dollar deutlich über den Prognosen, die sich eher im Bereich von 0,57 bis 0,58 US-Dollar bewegten.

Fokus auf die Pipeline

Das Management versucht unterdessen, durch gezielte Förderungen neuer Technologien gegenzusteuern. Am Freitag gab Pfizer die Gewinner des INDovation-Programms 2025 bekannt, über das 14 Healthcare-Startups in Indien unterstützt werden. Der strategische Fokus liegt hierbei klar auf den Bereichen Onkologie und Immunologie, um die externe Innovationspipeline zu stärken.

Der Markt ignoriert die jüngsten Gewinnüberraschungen weitgehend und richtet den Blick streng nach vorn. Die Kernfrage für die weitere Kursentwicklung bleibt die Exekution der Produktpipeline und der Umgang mit auslaufenden Patenten. Solange hier keine neuen Wachstumstreiber sichtbar werden, dürften die soliden Quartalszahlen allein nicht ausreichen, um die Analysten wieder umzustimmen.

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