Procter & Gamble Aktie: Finanzbericht besprochen
Während Analysten zuversichtlich bleiben und ihre Kursziele anheben, sorgen massive Aktienverkäufe durch Top-Manager bei Procter & Gamble für Unruhe. Allein CEO und Chairman trennten sich von Papieren im Wert von über 32 Millionen Dollar – innerhalb eines einzigen Tages. Die Aktie geriet daraufhin unter Druck.
Millionenverkäufe auf höchster Ebene
Die Zahlen sind eindeutig: Am 12. Februar 2026 veräußerte CEO Gary A. Coombe 36.093 Aktien zu durchschnittlich 162,33 Dollar – ein Erlös von rund 5,86 Millionen Dollar. Damit reduzierte er seine Position um mehr als die Hälfte.
Noch deutlicher fiel der Verkauf von Chairman Jon R. Moeller aus: Er trennte sich von 162.232 Aktien zum Durchschnittspreis von 162,45 Dollar und nahm dabei circa 26,35 Millionen Dollar ein. Seine Beteiligung schrumpfte um fast 34 Prozent.
Insgesamt haben Führungskräfte im vergangenen Quartal Aktien im Umfang von etwa 54,3 Millionen Dollar abgestoßen. Der Insider-Anteil am Unternehmen liegt mittlerweile nur noch bei 0,20 Prozent.
Analysten halten dagegen
Trotz der Verkaufswelle zeigen sich Analysten unbeeindruckt. Die Erste Group Bank stufte die Aktie am 18. Februar von "Hold" auf "Buy" hoch. Auch andere Häuser bleiben optimistisch: UBS hob das Kursziel Ende Januar von 161 auf 170 Dollar an, JPMorgan wertete auf "Overweight" auf.
Der Konsens unter den Analysten lautet "Moderate Buy" – 14 Kaufempfehlungen stehen sieben "Hold"-Ratings gegenüber. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 168,33 Dollar.
Quartalszahlen liefern gemischtes Bild
Die Insider-Verkäufe erfolgten kurz nach Vorlage der Quartalszahlen für das zweite Geschäftsquartal am 22. Januar 2026. Procter & Gamble verdiente 1,88 Dollar je Aktie und übertraf damit die Erwartungen leicht um zwei Cent. Beim Umsatz verfehlte der Konzern mit 22,21 Milliarden Dollar allerdings die Prognosen von 22,36 Milliarden Dollar.
Für das Gesamtjahr 2026 stellt das Management einen Gewinn je Aktie zwischen 6,83 und 7,09 Dollar in Aussicht. Die Analystenerwartungen liegen bei 6,91 Dollar – also in der Mitte der Spanne.
Institutionelle Investoren bleiben gespalten
Während Insider verkaufen, bauen einzelne institutionelle Investoren ihre Positionen aus. CenterBook Partners eröffnete eine neue Beteiligung im Wert von 6,6 Millionen Dollar, NEOS Investment Management erhöhte seinen Anteil im dritten Quartal um knapp 50 Prozent.
Gleichzeitig stieg das Short-Interest um 23,3 Prozent – ein Zeichen dafür, dass auch die Zahl der Leerverkäufer wächst. Die Stimmung am Markt bleibt damit zwiespältig.
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