Die Microsoft-Aktie steht derzeit massiv unter Druck und notiert nahe ihrem 52-Wochen-Tief. Doch während Anleger sich um hohe Ausgaben und jüngste technische Pannen sorgen, sieht Goldman Sachs einen klaren Lichtblick. Die Analysten setzen auf eine interne Technologie-Strategie, die die Profitabilität im Cloud-Geschäft entscheidend verbessern soll und bestätigten am Montag ihre Kaufempfehlung.

Strategischer Fokus auf eigene Hardware

Der Optimismus der Investmentbank stützt sich primär auf Fortschritte bei der proprietären KI-Hardware, speziell dem sogenannten "Maia"-Beschleuniger. Diese Eigenentwicklung gilt als entscheidender Baustein, um die Kosten für rechenintensive KI-Anwendungen zu senken. Ziel ist es, die Bruttomargen der Azure-Cloud-Plattform auf ein Niveau zu heben, das mit herkömmlichen Workloads vergleichbar ist. Damit positioniert sich der Konzern stärker gegen Wettbewerber wie Amazon und Google, die ebenfalls massiv in eigene Chip-Architekturen investieren, um Leistung zu optimieren und Kosten zu kontrollieren.

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Marktumfeld und Kosten belasten

Trotz des Analysten-Lobs konnte sich die Aktie dem allgemeinen Abwärtstrend nicht entziehen. Am Montag rutschte der Kurs im Einklang mit einem schwachen Gesamtmarkt ab und nähert sich mit aktuell rund 326 Euro gefährlich dem 52-Wochen-Tief bei 321,25 Euro. Seit Jahresanfang verlor das Papier bereits über 19 Prozent an Wert. Neben Unsicherheiten über die US-Handelspolitik drücken vor allem die enormen Investitionskosten auf die Stimmung. Die Ausgaben für den Ausbau der KI-Infrastruktur sind im letzten Quartal 2025 deutlich gestiegen, was die Geduld vieler Investoren auf die Probe stellt.

Umbau und technische Probleme

Zusätzliche Unruhe brachten operative Störfeuer: Am Montag meldeten Dienste wie Azure und Outlook Timeout-Fehler in den USA, woraufhin der Konzern eine Untersuchung einleitete. Gleichzeitig steht die Gaming-Sparte vor einem Führungswechsel. Der langjährige Chef Phil Spencer geht in den Ruhestand und übergibt an Asha Sharma. Sie übernimmt die Leitung in einer Phase, in der sich das Nutzerverhalten stark wandelt und der Wettbewerb intensiviert.

Die Diskrepanz ist deutlich: Während Goldman Sachs auf die langfristige Effizienzsteigerung durch eigene Chips setzt, dominiert kurzfristig die Sorge vor steigenden Kosten und technischer Komplexität. Für eine nachhaltige Bodenbildung muss Microsoft beweisen, dass die massiven Investitionen in Hardware wie "Maia" tatsächlich die versprochenen Margenvorteile liefern.

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