Axsome Aktie: Fehlende Orientierung?
Axsome Therapeutics meldet für das abgelaufene Geschäftsjahr einen kräftigen Umsatzsprung, doch an der Börse herrschte gestern zunächst Ernüchterung. Trotz eines geringer als erwarteten Verlusts reagierte der Kurs mit Abschlägen auf die neuen Zahlen. Warum konnte die Wachstumsstory die Anleger nicht sofort begeistern?
Auvelity treibt den Umsatz
Im vierten Quartal 2025 kletterte der Nettoproduktumsatz auf 196,0 Millionen US-Dollar – ein Plus von 65 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Hauptverantwortlich für diesen Erfolg war das Antidepressivum Auvelity, das allein im Gesamtjahr 507,1 Millionen US-Dollar einspielte. Auch das Migränemittel SYMBRAVO lieferte mit über 13.000 Verschreibungen im Schlussquartal erste nennenswerte Beiträge zum Ergebnis.
Insgesamt erwirtschaftete das Unternehmen im Jahr 2025 einen Umsatz von 638,5 Millionen US-Dollar. Der Nettoverlust konnte dabei signifikant von 287,2 Millionen US-Dollar im Vorjahr auf 183,2 Millionen US-Dollar reduziert werden. Mit einem Verlust von 0,56 US-Dollar je Aktie im vierten Quartal schnitt Axsome besser ab, als Analysten im Vorfeld kalkuliert hatten.
Hohe Investitionen in den Vertrieb
Trotz der operativen Fortschritte belasten die Kosten für die Marktbearbeitung das Ergebnis weiterhin deutlich. Die Ausgaben für Vertrieb und Verwaltung stiegen im Jahresverlauf um 39 Prozent auf 570,6 Millionen US-Dollar. Dieser Anstieg spiegelt die Strategie des Managements wider, das Vertriebsteam bis zum zweiten Quartal 2026 auf rund 600 Mitarbeiter aufzustocken.
Mit liquiden Mitteln in Höhe von 322,9 Millionen US-Dollar sieht sich das Unternehmen jedoch gut gerüstet. Die aktuelle Cash-Position soll ausreichen, um den Betrieb bis zum Erreichen der Profitabilität zu finanzieren. Dass die Aktie dennoch nachgab, werten Marktbeobachter als Gewinnmitnahmen nach der vorangegangenen Rally sowie als Skepsis gegenüber dem hohen Kostenapparat.
Zulassungsentscheidung im April
Der Fokus der Anleger richtet sich nun auf die kommenden Meilensteine in der klinischen Pipeline. Die US-Arzneimittelbehörde FDA prüft derzeit den Wirkstoff AXS-05 zur Behandlung von Agitation bei Alzheimer-Patienten in einem beschleunigten Verfahren. Eine Entscheidung der Behörde ist für den 30. April 2026 angekündigt. Parallel dazu bereitet das Unternehmen die Einreichung des Zulassungsantrags für AXS-12 zur Behandlung von Narkolepsie vor, die noch im laufenden ersten Quartal erfolgen soll.
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