Die Kryptobörse Coinbase gerät ins Trudeln. Am Montag verlor die Aktie über 6 Prozent, während Bitcoin auf 64.000 Dollar abstürzte. Doch der Auslöser für den Kursrutsch kam aus einer unerwarteten Ecke – und institutionelle Investoren senden gemischte Signale.

KI-Ängste lösen Krypto-Crash aus

Der 23. Februar 2026 entwickelte sich zum Albtraum für Tech- und Krypto-Investoren. Eine Ankündigung des KI-Unternehmens Anthropic zur automatisierten Code-Modernisierung löste eine Verkaufswelle aus, die zunächst Software-Aktien traf – IBM brach um 11,2 Prozent ein – und dann auf Risiko-Assets übergriff. Bitcoin verlor innerhalb weniger Stunden 5 Prozent, die gesamte Krypto-Industrie geriet unter Druck.

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Coinbase-Aktien fielen um 6,48 Prozent bei einem außergewöhnlich hohen Handelsvolumen von 2,02 Milliarden Dollar – Platz 48 im gesamten Markt. Die Nervosität der Anleger spiegelt sich in den Zahlen wider: Laut CoinShares haben Krypto-Investmentprodukte in den vergangenen fünf Wochen netto 4 Milliarden Dollar an Kapitalabflüssen verzeichnet. Allein letzte Woche waren es 288 Millionen Dollar.

BlackRock bewegt Millionen – wohin?

Parallel zur Marktschwäche sorgte eine auffällige Transaktion für Aufsehen: BlackRock transferierte am 23. Februar 1.134 Bitcoin im Wert von rund 75 Millionen Dollar sowie 7.553 Ethereum für 14,46 Millionen Dollar zur Prime-Brokerage-Einheit von Coinbase. Der genaue Zweck bleibt unklar, doch solche Bewegungen deuten häufig auf Umschichtungen, Rebalancing oder strategische Neupositionierungen hin.

Die Analysten bleiben skeptisch. Morningstar senkte den fairen Wert für Coinbase von 188 auf 160 Dollar und begründet dies mit einer erwarteten Umsatzeinbuße von 20,6 Prozent im Trading-Geschäft für 2026. Die Researchfirma Monness bekräftigte ihr Verkaufsrating mit Kursziel 120 Dollar.

Anhaltender Gegenwind

Die Gemengelage bleibt angespannt: Makroökonomische Unsicherheit, technologische Disruption durch KI und anhaltende Kapitalflucht aus dem Krypto-Sektor belasten die Aktie. Solange Bitcoin unter Druck steht und institutionelle Investoren zurückhaltend bleiben, dürfte sich Coinbase schwertun, das Vertrauen der Anleger zurückzugewinnen.

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