Meta drückt beim KI-Ausbau aufs Tempo – und bindet sich dafür eng an Nvidia. Der neue Infrastruktur-Deal soll die Rechenzentren mit einer riesigen Welle an Next-Gen-Prozessoren aufrüsten. Doch warum setzt der Konzern gerade jetzt so konsequent auf Hardware – trotz juristischem Gegenwind für das Management?

Mega-Deal mit Nvidia: Mehr als nur GPUs

Die Partnerschaft, die am Mittwoch bekannt wurde, ist auf mehrere Jahre angelegt und zählt laut Meldung zu den größten Infrastruktur-Zusagen, die die Halbleiterbranche bislang gesehen hat. Meta will dabei Nvidias kommende GPU-Architekturen Blackwell und Rubin in die eigenen Rechenzentren bringen – also genau jene Chips, die für das Training und den Betrieb großer KI-Modelle entscheidend sind.

Spannend ist auch der CPU-Teil: Meta will als erstes großes Tech-Unternehmen Nvidias Grace-CPUs als eigenständige Prozessoren einsetzen. Ab 2027 sollen zudem die nächsten Vera-CPUs folgen. Unterm Strich: Meta baut die Infrastruktur nicht nur breiter, sondern technologisch auch deutlich moderner auf.

CapEx im Fokus: Der Preis der KI-Offensive

Der Hardware-Einkauf ist direkt an Metas hohen Finanzplan für KI gekoppelt. Für 2026 liegt die CapEx-Prognose laut Quelltext bei 115 bis 135 Milliarden US-Dollar. Das zeigt, wie ernst es der Konzern meint: KI soll nicht nur ein Produktfeature sein, sondern ein Fundament, das in den Rechenzentren verankert wird.

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Dabei geht es nicht ausschließlich um reine Rechenleistung. Meta will auch Nvidias Confidential-Computing-Technologie für WhatsApp nutzen. Zusätzlich sollen Spectrum‑X‑Ethernet-Lösungen helfen, die Datenströme zu bewältigen, die beim Training künftiger Modelle anfallen. Der Deal ist damit ein Komplettpaket aus Chips, Sicherheit und Netzwerk – genau die Zutaten, die bei KI-Projekten oft zum Nadelöhr werden.

Parallelbaustelle Gerichtssaal

Während der Infrastruktur-Ausbau Optimismus für Metas technische Schlagkraft schürt, steht CEO Mark Zuckerberg gleichzeitig unter Druck: Er sagt in Los Angeles zu der Frage aus, wie sicher Social-Media-Plattformen für Minderjährige sind. In der Verhandlung ging es am Mittwoch auch um interne Dokumente aus 2015, die Lücken bei der Altersprüfung auf Instagram thematisieren.

Am Markt blieb die Reaktion insgesamt ruhig. Die Aktie notiert heute bei 542,70 Euro und liegt damit über die letzten sieben Tage betrachtet deutlich im Minus (-16,85%). Der langfristige KI-Plan und die juristischen Themen laufen damit vorerst nebeneinander her – als zwei Kräfte, die die Wahrnehmung der Aktie in den kommenden Monaten prägen dürften.

In den nächsten Quartalen wird vor allem sichtbar werden, wie schnell Meta die angekündigte Nvidia-Technik tatsächlich in die Rechenzentren bekommt – und ob die hohen Investitionen operativ sauber „verdaut“ werden, ohne dass andere Themen wie die laufenden Verfahren die Agenda dominieren.

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