Rheinmetall Aktie: Begeisterte Investorenrunde!
Rheinmetall sichert sich innerhalb von 48 Stunden zwei strategische Erfolge: Die schwedische Marine ordert ein hochmodernes Waffensystem, während zeitgleich ein neues Drohnensystem seine NATO-Tauglichkeit unter Beweis stellt. Beide Entwicklungen unterstreichen die Positionierung des Konzerns in Schlüsseltechnologien moderner Kriegsführung.
Schweden bestellt Seasnake-Systeme für 63 Millionen Euro
Am 17. Februar gab Rheinmetall bekannt, dass die schwedische Marine acht Waffensysteme vom Typ Seasnake 30 geordert hat. Der initiale Auftragswert beläuft sich auf rund 63 Millionen Euro. Die fernbedienbaren Marineleichtgeschütze sollen die Schnellboote vom Typ Combat Boat 90 ausrüsten.
Das erste System wird bis Februar 2028 ausgeliefert. Der Rahmenvertrag enthält eine Option auf bis zu 29 weitere Einheiten – ein Potenzial, das den Gesamtwert deutlich steigern könnte. Neben den Waffensystemen umfasst die Vereinbarung Airburst-Munition zur Drohnenabwehr, Übungsmunition sowie Ersatzteile und Serviceleistungen über vier Jahre.
Die Seasnake 30 verfügt über automatische Zielerkennung mit gleichzeitiger Verfolgung mehrerer Objekte, Infrarotsensoren und eine maximale Feuerrate von 1.100 Schuss pro Minute. Das kompakte Stealth-Design mit geringer Silhouette macht das System besonders für moderne Schnellboot-Operationen geeignet.
Loitering Munition überzeugt NATO-Interessenten
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Einen Tag später demonstrierte Rheinmetall sein Loitering Munition System FV-014 am DLR-Erprobungszentrum in Cochstedt. Ein potentieller NATO-Kunde verfolgte verschiedene simulierte Angriffsszenarien. Das System kombiniert Aufklärung und Wirkung auf Distanzen bis 100 Kilometer.
Mit 20 Kilogramm Startgewicht, 70 Minuten Flugdauer und einem Gefechtskopf von fünf Kilogramm richtet sich das FV-014 gegen Hochwert-Ziele wie Gefechtsfahrzeuge oder Artilleriestellungen. Die Durchschlagsleistung von über 600 Millimeter RHA ermöglicht die Bekämpfung gepanzerter Ziele. Nach Unternehmensangaben markiert die erfolgreiche Erprobung einen Meilenstein in diesem Segment.
Strategische Bedeutung beider Entwicklungen
Die zeitliche Häufung beider Erfolge ist bemerkenswert. Während der Schweden-Auftrag bereits Umsatz generiert, könnte die FV-014-Demonstration mittelfristig zu Folgeaufträgen führen. Beide Systeme adressieren zentrale Anforderungen moderner Streitkräfte: maritime Nahbereichsverteidigung gegen Drohnen und Kleinkampfmittel sowie weitreichende präzise Wirkung jenseits der Sichtlinie.
Parallel präsentiert sich Rheinmetall auf der Enforce TAC Messe mit Systemen wie dem Soldatensystem Gladius 2.0 und neuen Schutzwestenlösungen. Die Aktie notiert aktuell bei 1.700 Euro und liegt damit rund 15 Prozent unter dem im September erreichten 52-Wochen-Hoch.
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