Meta Platforms treibt die Integration seiner milliardenschweren KI-Übernahme Manus voran – während die Wall Street gleichzeitig ihre Erwartungen dämpft. Der Konzern startet heute neue KI-Agenten auf Drittplattformen und sieht sich mit angepassten Kurszielen konfrontiert.

Am Dienstag gab Meta die Einbindung von Manus AI in sein Ads-Manager-Tool bekannt. Zeitgleich bestätigten Berichte, dass die Meta-Tochter ihre KI-Agenten auf Telegram live geschaltet hat – noch vor dem geplanten Start auf der konzerneigenen Plattform WhatsApp. Nutzer können per QR-Code-Verbindung mehrstufige Aufgaben wie Recherchen oder Datenanalysen direkt im Chat ausführen. Zur Wahl stehen „Manus 1.6 Max" für komplexe Aufgaben und eine schnellere „Lite"-Version.

Analysten korrigieren Kursziele

Loop Capital senkte heute sein Kursziel von 940 auf 930 Dollar, hält aber an der Kaufempfehlung fest. Die Anpassung erfolgt vor dem Hintergrund wachsender Sorgen über die Rendite gigantischer Investitionen. Meta plant für 2026 Infrastrukturausgaben zwischen 115 und 135 Milliarden Dollar.

Während einige Beobachter von einem Übergang von „KI-Euphorie" zu „KI-Skepsis" sprechen, signalisiert Großinvestor Bill Ackman Vertrauen. Seine Firma Pershing Square hält eine Position von rund zwei Milliarden Dollar – etwa zehn Prozent des Fondskapitals. Ackman verweist auf die seiner Ansicht nach zu niedrige Bewertung im Verhältnis zum KI-Potenzial.

Anzeige

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Meta?

Datenschutz und rechtlicher Gegenwind

Meta erwägt Berichten zufolge, Gesichtserkennungstechnologie in seine Ray-Ban-Smartglasses zu integrieren. Der mögliche Schritt löst angesichts der Unternehmenshistorie mit biometrischen Daten umgehend Datenschutzdebatten aus.

Parallel hält der juristische Druck an. Neue Dokumente in einer Klage der Staatsanwaltschaft New Mexico zeigen, dass interne Tests vor einer geplanten Produkteinführung im Juni 2025 hohe Fehlerquoten bei Sicherheitsprotokollen von KI-Chatbots offenlegten. Meta erklärte, das betreffende Produkt sei aus genau diesen Gründen gestoppt worden.

Die operative Umsetzung der KI-Strategie läuft – die Bewertung durch den Markt bleibt vorerst uneinheitlich.

Meta-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Meta-Analyse vom 17. Februar liefert die Antwort:

Die neusten Meta-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Meta-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 17. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Meta: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...