Mark Zuckerberg stand am Mittwoch in Los Angeles vor Gericht – und für Meta geht es um mehr als nur einen einzelnen Fall. Während der Konzern zeitgleich Milliarden in KI-Infrastruktur pumpt, könnte die Klage einer 20-Jährigen zum Präzedenzfall für Tausende ähnliche Verfahren werden. Der Vorwurf: Instagram und Facebook seien bewusst so gestaltet, dass sie Jugendliche süchtig machen und deren psychische Gesundheit gefährden.

Der Fall, der die Branche erschüttern könnte

Im Prozess K.G.M. v. Meta Platforms geht es um grundsätzliche Fragen zur Haftung von Social-Media-Konzernen. Die Klägerin, eine heute 20-jährige Frau, macht Meta für schwere Depressionen und Suizidgedanken verantwortlich, die sich während ihrer Jugend entwickelten. Ihr Anwaltsteam argumentiert, Funktionen wie der „Infinite Scroll" seien gezielt darauf ausgelegt, junge Nutzer an die Plattformen zu binden – was die Apps zu „defekten Produkten" mache.

Erstmals entscheidet eine Jury über solche Vorwürfe gegen Meta. Während TikTok und Snapchat vergleichbare Klagen außergerichtlich beilegten, stellt sich der Konzern dem Verfahren. Rund 1.600 ähnliche Klagen warten landesweit auf ihre Verhandlung. Ein Urteil gegen Meta könnte den Schutzschild des Section 230 durchbrechen und die Tür für eine Klagewelle öffnen.

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Milliarden für Nvidia-Chips

Parallel dazu forciert Meta den Ausbau seiner KI-Kapazitäten. Der Konzern hat sich verpflichtet, in den kommenden Jahren „Millionen" von Nvidia-GPUs einzusetzen – darunter die aktuelle Blackwell-Generation und die noch kommende Vera Rubin-Architektur. Erstmals kommen dabei Nvidias Grace-CPUs in eigenständigen Systemen zum Einsatz.

Die Investitionen sind massiv: Meta ist bereits für etwa 9 Prozent von Nvidias Umsatz verantwortlich. Branchenbeobachter schätzen, dass der Konzern über drei Jahre hinweg bis zu 600 Milliarden Dollar in US-basierte Tech-Infrastruktur stecken könnte. Die Botschaft ist klar: Meta will im KI-Rennen ganz vorne mitspielen – koste es, was es wolle.

Analysten bleiben optimistisch

Trotz der juristischen Risiken zeigt sich der Markt robust. Analysten sehen im Durchschnitt Kurspotenzial bis rund 838 US-Dollar – deutlich über dem aktuellen Niveau. Die Werbeerlöse bleiben stark, und die KI-Integration gilt vielen als notwendige Zukunftssicherung, auch wenn sie kurzfristig auf den freien Cashflow drückt.

Der Prozess in Los Angeles dürfte sich über Wochen hinziehen. Sollte Meta unterliegen, stünde nicht nur eine finanzielle Belastung im Raum – sondern eine grundsätzliche Neuordnung der Haftungsfragen für Tech-Konzerne in den USA.

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