Meta Aktie: Milliarden-Deal mit Nvidia
Meta sichert sich Millionen neuer KI-Chips von Nvidia – und das über mehrere Jahre. Der Tech-Gigant bestellt nicht nur die begehrten Blackwell- und Rubin-Grafikprozessoren, sondern auch die brandneuen Grace- und Vera-CPUs für seine Rechenzentren. Für Nvidia ist dieser Deal Gold wert: Meta gehört bereits jetzt zu den größten Kunden und trägt einen erheblichen Teil zum Umsatz bei.
Die mehrjährige Partnerschaft, die gestern bekannt wurde, unterstreicht Metas aggressive KI-Strategie. Während Konkurrenten wie Intel und AMD zusehen müssen, festigt Nvidia seine Vormachtstellung im lukrativen Geschäft mit künstlicher Intelligenz. Für Meta sind die Hochleistungs-Chips essentiell, um die hauseigenen KI-Modelle zu trainieren und weiterzuentwickeln.
Social-Media-Verbot: Politik nimmt Meta ins Visier
Doch nicht nur bei Hardware rüstet Meta auf – auch der politische Gegenwind nimmt zu. Bundeskanzler Friedrich Merz befürwortet ein Social-Media-Verbot für Minderjährige. Seine Begründung: Wenn 14-Jährige täglich fünf Stunden und mehr vor dem Bildschirm verbringen und ihre gesamte Sozialisation über diese Medien läuft, seien Persönlichkeitsdefizite programmiert.
Die CDU diskutiert auf ihrem Parteitag über ein Mindestalter von 16 Jahren für Instagram, TikTok und Facebook – begleitet von verpflichtender Altersverifikation. Auch die SPD hat konkrete Vorschläge vorgelegt: Ein abgestuftes Modell mit vollständigem Verbot unter 14 Jahren und eingeschränktem Zugang bis 16. Die technische Umsetzung soll über die digitale Wallet auf dem Smartphone erfolgen, die ab Januar 2027 startet.
Allerdings gibt es rechtliche Hürden: Das europäische Gesetz über digitale Dienste verbietet Deutschland, großen Plattformen wie Instagram zusätzliche nationale Pflichten aufzuerlegen. Eine Lösung müsste auf EU-Ebene beschlossen werden.
Internationale Ermittlungen belasten Image
Während in Deutschland debattiert wird, handelt Spanien bereits. Die Staatsanwaltschaft wurde angewiesen, gegen Meta, X und TikTok wegen der angeblichen Verbreitung von KI-generierten Darstellungen sexuellen Kindesmissbrauchs zu ermitteln. Laut der Hilfsorganisation Save the Children gab jeder fünfte junge Mensch in Spanien an, dass gefälschte Nacktbilder von ihm als Minderjährigem erstellt und online verbreitet wurden – meist Mädchen.
Auch Irland mischt mit: Die Datenschutzkommission untersucht X's KI-Chatbot Grok wegen der Verarbeitung persönlicher Daten und der möglichen Erstellung schädlicher sexualisierter Bilder von Kindern. Der globale Druck auf Tech-Konzerne wächst stetig.
Gesichtserkennung in Meta-Brillen geplant
Parallel arbeitet Meta offenbar an einer kontroversen neuen Funktion für seine Smart Glasses. Laut einem Bericht der "New York Times" könnte noch in diesem Jahr eine Form der Gesichtserkennung in die Ray-Ban- und Oakley-Brillen integriert werden. Die Brillen verfügen bereits über Kamera, Mikrofon und Lautsprecher.
Ein internes Dokument zeigt, dass Meta seit Anfang 2025 über verschiedene Optionen nachdenkt – von der Erkennung von Freunden aus dem eigenen Netzwerk bis zu Personen mit öffentlichen Instagram-Accounts. Eine frühere Gesichtserkennung hatte Meta nach massiver Datenschutzkritik eingestellt und musste deswegen Milliarden Dollar zahlen.
Für Mark Zuckerberg sind die Brillen ein wichtiger Baustein seiner KI-Vision: Die Software kann dank ihnen sehen und hören, was Nutzer wahrnehmen. Doch ob sich Meta die Funktion angesichts drohender Datenschutzprobleme wirklich traut, bleibt abzuwarten.
Die Meta-Aktie zeigte sich am Dienstag im NASDAQ-Handel nahezu unverändert bei 639,69 Dollar.
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