Die Aktie von Palantir steht vor einem Wendepunkt. Während das Datenanalyse-Unternehmen seinen Hauptsitz von Denver nach Miami verlegt, sorgt eine strategische Partnerschaft mit Rackspace Technology für Aufsehen an der Börse. Die Zusammenarbeit soll die Einführung von Palantirs KI-Plattformen bei Unternehmenskunden deutlich beschleunigen – und könnte zum nächsten Kurstreiber werden.

Rackspace explodiert nach Deal-Verkündung

Am 19. Februar 2026 gaben beide Unternehmen die Partnerschaft bekannt. Die Börsenreaktion ließ nicht auf sich warten: Die Aktie von Rackspace schoss um 227 Prozent nach oben – eine spektakuläre Neubewertung innerhalb eines einzigen Handelstags. Palantir selbst legte moderat zu, doch die eigentliche Sprengkraft der Kooperation könnte sich erst in den kommenden Monaten zeigen.

Im Kern geht es darum, dass Rackspace als strategischer Partner für Datenmigration und globale Implementierungsdienstleistungen auftritt. Unternehmen sollen komplexe Datenumgebungen in Palantirs Foundry- und AIP-Plattformen innerhalb von Wochen oder Monaten migrieren können – statt wie bisher in Jahren. Das verspricht messbare Geschäftsergebnisse in deutlich kürzerer Zeit.

Skalierung mit Ansage

Rackspace verfügt derzeit über 30 von Palantir geschulte Ingenieure. Doch das ist erst der Anfang: Innerhalb der nächsten zwölf Monate will das Unternehmen diese Zahl auf über 250 erhöhen. Die Botschaft ist klar – beide Partner setzen auf schnelles Wachstum und wollen die Implementierung von KI-Lösungen in regulierten Branchen deutlich vereinfachen.

Besonders interessant wird die Zusammenarbeit für Kunden mit hohen Compliance-Anforderungen. Palantirs Software soll in den Private Cloud- und UK Sovereign-Rechenzentren von Rackspace betrieben werden. Das erfüllt strenge Vorgaben an Datensouveränität und Sicherheit – ein Wettbewerbsvorteil gegenüber Public-Cloud-Lösungen.

Mizuho sieht 47 Prozent Potenzial

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Parallel zum Rackspace-Deal stufte Analyst Gregg Moskowitz von Mizuho die Palantir-Aktie von „neutral" auf „outperform" hoch. Moskowitz hält den jüngsten Kursrückgang für ungerechtfertigt und sieht massives Potenzial für das Unternehmen. Seine Begründung: Die KI-Plattformen von Palantir seien weiterhin von großer Bedeutung für die Branche.

Miami statt Denver

Zusätzlich zur Partnerschaft mit Rackspace verlegte Palantir am 19. Februar 2026 seinen Hauptsitz von Denver nach Miami. Damit reiht sich das Unternehmen in eine wachsende Liste von Tech- und Finanzfirmen ein, die in Südflorida eine neue Heimat finden. Das günstige Steuerumfeld und die zunehmende Positionierung Miamis als Technologie-Zentrum dürften dabei eine Rolle gespielt haben.

Die Entscheidung ist bemerkenswert: Erst 2020 war Palantir von seinem Gründungsort Palo Alto nach Denver gezogen. Damals hatte CEO Alex Karp Frustration über die sich verändernde Kultur im Silicon Valley geäußert. Nun also der nächste Schritt gen Süden.

Mit 4.429 Vollzeitmitarbeitern Ende 2025 und großen Niederlassungen in Palo Alto, New York, Washington und London bleibt Palantir global aufgestellt. Die Verlagerung des Hauptsitzes nach Miami ist weniger operativer Zwang als vielmehr ein symbolisches Zeichen – und möglicherweise ein strategischer Schachzug im Wettbewerb um Talente und Investoren.

Die kommenden Wochen werden zeigen, ob die Rackspace-Partnerschaft tatsächlich die erhoffte Beschleunigung bringt. Für Palantir steht viel auf dem Spiel: Die Konkurrenz im KI-Markt schläft nicht.

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