Intel Aktie: Neue KI-Allianz
Intel unternimmt einen neuen Anlauf, um im hart umkämpften Markt für Künstliche Intelligenz Boden gutzumachen. Der Chip-Riese beteiligt sich an einer 350-Millionen-Dollar-Finanzierungsrunde des Startups SambaNova und vereinbarte gleichzeitig eine strategische Partnerschaft. Damit zielt der Konzern direkt auf den Bereich der AI-Inference ab – ein Feld, das bislang stark von der Konkurrenz dominiert wird.
Vom Kaufkandidaten zum Partner
Die Investition markiert eine interessante Wendung in der Beziehung der beiden Unternehmen. Noch im Januar gab es Berichte über gescheiterte Gespräche, bei denen Intel eine komplette Übernahme von SambaNova für rund 1,6 Milliarden Dollar prüfte. Statt einer Akquisition setzt das Management nun auf eine enge Kooperation: SambaNova wird Intel-Serverchips und Grafikkarten nutzen, während Intel Zugriff auf die spezialisierte Software und Systemarchitektur des Startups erhält.
Fokus auf KI-Anwendung
Kern der Zusammenarbeit ist der Markt für sogenannte "Inference" – also die Anwendung und Ausführung bereits trainierter KI-Modelle, im Gegensatz zum reinen Training der Modelle. SambaNova stellte zeitgleich seinen neuen SN50-Chip vor, der nach eigenen Angaben effizienter arbeiten soll als herkömmliche Grafikprozessoren. Mit dem japanischen Technologiekonzern SoftBank steht bereits ein erster Großkunde fest, der die Technologie in seinen Rechenzentren implementieren wird.
Zahlen und Marktumfeld
Für Intel ist dieser Schritt von hoher strategischer Bedeutung. Während der Umsatz zuletzt vier Jahre in Folge sank, konnte die Aktie im laufenden Jahr wieder Tritt fassen und verzeichnet seit Jahresanfang ein Plus von gut 14 Prozent. Dennoch bleiben Analysten vorsichtig: Viele Experten bewerten das Papier weiterhin zurückhaltend und fordern Beweise für eine nachhaltige operative Wende, bevor sie den Daumen senken oder heben.
Der Erfolg der neuen Allianz wird sich an der konkreten Marktdurchdringung messen lassen. Entscheidend ist nun, ob Intel durch die Integration der SambaNova-Technologie schnellere und kostengünstigere Lösungen für Rechenzentren liefern kann, um den technologischen Rückstand auf Nvidia im lukrativen Inference-Markt signifikant zu verringern.
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