Ferrari Aktie: Dominanz auf drei Ebenen
Ferrari startet vielversprechend in die Formel-1-Saison 2026 – und das nicht nur auf der Rennstrecke. Während der neue SF-26-Motor bei den Vortests in Bahrain technisch überzeugte, legte das Unternehmen zeitgleich starke Geschäftszahlen vor und kündigte eine satte Dividendenerhöhung an. Ein Dreiklang, der Anleger aufhorchen lässt.
Technischer Vorsprung: Kleiner Turbo, großer Effekt
Bei den Vorsaisontests am Bahrain International Circuit zeigte sich ein markanter Vorteil der Ferrari-Motoren: Die Beschleunigung aus dem Stand übertraf die Konkurrenz deutlich. Besonders bei den Rennstart-Simulationen – einem kritischen Aspekt der neuen Regeln – dominierten Ferrari und seine Kundenteams.
Der Grund liegt in einer grundlegenden Designentscheidung. Ferrari setzt als einziger Hersteller auf einen kleineren Turbo, der bei niedrigen Drehzahlen besser arbeitet – ideal für Starts und langsame Kurven. Die Konkurrenz wählte größere Turbos. Der SF-26 wurde für komplett neue Regularien entwickelt und nutzt erstmals bewegliche Frontflügel sowie einen deutlich erhöhten Hybridanteil.
Solide Zahlen: Marge vor Masse
Die Geschäftszahlen für 2025 unterstreichen Ferraris Strategie der bewussten Volumenbegrenzung. Der Umsatz stieg um 7 Prozent auf 7,15 Milliarden Euro, der Nettogewinn um 5 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro. Der operative Cashflow übertraf 1,5 Milliarden Euro.
Ausgeliefert wurden mit 13.640 Fahrzeugen bewusst ähnlich viele wie im Vorjahr. Dafür verschob sich der Mix deutlich in Richtung hochpreisiger Modelle wie Daytona SP3 und 12Cilindri. Sechs neue Modelle kamen 2025 auf den Markt, darunter die 296 Speciale und die erste Vorstellung des elektrischen Ferrari Luce.
Für 2026 peilt Ferrari einen Umsatz von rund 7,5 Milliarden Euro an, die EBITDA-Marge soll auf branchenführende 39 Prozent steigen. Verbesserte Rennsport-Erlöse durch neue Sponsoren und ein besseres Abschneiden in der F1-Saison 2024 stützen die Prognose.
Aktionärsfreundlich: 21 Prozent mehr Dividende
Der Verwaltungsrat schlägt eine Dividende von 3,615 Euro je Aktie vor – 21 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Gesamtausschüttung beläuft sich auf rund 640 Millionen Euro. Die Hauptversammlung am 15. April 2026 muss noch zustimmen.
Parallel läuft das mehrjährige Rückkaufprogramm über insgesamt 3,5 Milliarden Euro bis 2030. Seit Jahresbeginn kaufte Ferrari bereits über 307.000 Aktien für knapp 92 Millionen Euro zurück. Der Anteil eigener Aktien liegt mittlerweile bei 8,74 Prozent.
Ausblick: Luce als neues Kapitel
Am 25. Mai 2026 steht in Rom die Weltpremiere des Ferrari Luce an – des ersten vollelektrischen Sportwagens der Marke. Das Interieur stammt von Ex-Apple-Designer Jony Ive. Die Quartalszahlen für das erste Quartal 2026 folgen am 5. Mai.
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