Bei AppLovin prallen zum Wochenstart zwei Geschichten aufeinander: Die US-Börsenaufsicht SEC hält an einer laufenden Untersuchung fest – gleichzeitig sorgen Gerüchte über eine mögliche OpenAI-Partnerschaft für Fantasie. Für Anleger ist das eine heikle Mischung aus Chance und Unsicherheit. Was wiegt am Ende schwerer?

SEC bestätigt laufende Untersuchung

Am Freitag teilte die SEC in einem Schreiben mit, dass ihre Untersuchung zu AppLovin „weiterhin aktiv und laufend“ sei. Interne Korrespondenz wollte die Behörde nicht herausgeben. Begründung: Eine Veröffentlichung könnte die Ermittlungen beeinträchtigen – etwa weil Beteiligte Beweise konstruieren, Zeugen beeinflussen oder Dokumente verändern könnten. Zudem könnten mögliche kooperierende Zeugen offengelegt werden.

Wichtig dabei: Die SEC hat weder den konkreten Inhalt noch den Umfang der Prüfung genannt. Auch ein Vorwurf gegen das Unternehmen oder einzelne Verantwortliche wurde bislang nicht erhoben. Bekannt ist nur der Hintergrund früherer Berichte: Bereits im Oktober 2025 hatte Bloomberg gemeldet, die SEC prüfe Vorwürfe, AppLovin habe Vereinbarungen mit Plattformpartnern verletzt, um stärker zielgerichtete Werbung an Konsumenten auszuspielen. Auslöser sollen eine Whistleblower-Beschwerde sowie mehrere Shortseller-Reports aus dem Jahr 2025 gewesen sein.

OpenAI-Gerücht treibt die Fantasie

Parallel kursierten in sozialen Medien unbestätigte Berichte, OpenAI könne mit AppLovin zusammenarbeiten, um ChatGPT über Werbung zu monetarisieren. Diese Spekulationen sorgten kurzfristig für deutliche Bewegung im nachbörslichen Handel.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Applovin?

Eine Bestätigung gibt es allerdings nicht: Weder AppLovin noch OpenAI haben die angebliche Kooperation kommentiert. Laut den Berichten gingen die Behauptungen auf Social-Media-Posts zurück – unter anderem von einem Investor, der eigenen Angaben nach AppLovin-Aktien hält.

Warum die Aktie so nervös reagiert

Die Gemengelage trifft auf eine ohnehin unruhige Marktphase. AppLovin steht seit Monaten unter intensiver Beobachtung, nachdem mehrere Research-Häuser wiederholt kritische Analysen veröffentlicht hatten. Dieses Umfeld erhöht die Empfindlichkeit für jede neue Information – egal ob belastbar wie ein SEC-Update oder spekulativ wie ein Partnerschaftsgerücht.

Dabei ist das Spannungsfeld auffällig: Operativ lieferte das Unternehmen zuletzt starke Zahlen (unter anderem mit kräftigem Umsatz- und Gewinnwachstum im vierten Quartal 2025), trotzdem blieb der Kurs unter Druck. Auch heute zeigt sich die Nervosität: Die Aktie notiert bei 345,95 Euro und damit 2,62% tiefer.

Im Kalender ist der nächste Fixpunkt bereits markiert: Die nächste Quartalsbilanz wird für den 6. Mai 2026 erwartet – bis dahin dürfte jede neue Nachricht zur SEC-Prüfung oder eine Bestätigung (oder Entkräftung) der OpenAI-Gerüchte die Richtung maßgeblich mitbestimmen.

Applovin-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Applovin-Analyse vom 23. Februar liefert die Antwort:

Die neusten Applovin-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Applovin-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 23. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Applovin: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...