Der Goldriese Newmont Mining hat Investoren mit beeindruckenden Finanzkennzahlen für das Jahr 2025 überzeugt. Dank eines massiven freien Cashflows konnte der Konzern nicht nur Schulden in Milliardenhöhe tilgen, sondern auch die Ausschüttung an die Aktionäre erhöhen. Dennoch passte die Investmentbank BMO Capital Markets ihr Kursziel leicht nach unten an. Anleger fragen sich: Wie passt die operative Stärke zur vorsichtigeren Bewertung der Analysten?

Finanzielle Stärke durch hohen Goldpreis

Treibende Kraft hinter den starken Zahlen war der hohe realisierte Goldpreis, der im vierten Quartal durchschnittlich bei 4.216 US-Dollar pro Unze lag. Dies spülte Newmont im Gesamtjahr 2025 einen rekordverdächtigen freien Cashflow von 7,3 Milliarden US-Dollar in die Kassen.

Das Management nutzte diese Liquidität konsequent zur Bereinigung der Bilanz. Insgesamt wurden 3,4 Milliarden US-Dollar an Schulden getilgt, wodurch das Unternehmen das Jahr mit einer Nettoliquidität (Net Cash Position) von 2,1 Milliarden US-Dollar abschloss. Auch operativ übertraf Newmont die Erwartungen: Im vierten Quartal lag der Gewinn pro Aktie bei 2,52 US-Dollar – deutlich über den prognostizierten 1,81 US-Dollar.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Newmont Mining?

Produktion sinkt, Reserven schrumpfen

Während die finanzielle Seite glänzt, offenbaren die operativen Daten Herausforderungen, die auch die leichte Kurszielanpassung von BMO Capital Markets (von 145 auf 140 US-Dollar) erklären könnten. Die nachgewiesenen Goldreserven sanken bis Ende 2025 auf 118,2 Millionen Unzen, verglichen mit 134,1 Millionen Unzen im Vorjahr.

Zudem deutet der Ausblick auf eine geringere Fördermenge hin. Während Newmont 2025 noch 5,9 Millionen Unzen Gold produzierte, plant der Konzern für 2026 konservativer mit etwa 5,3 Millionen Unzen. Die prognostizierten Gesamtförderkosten (AISC) sollen dabei bei 1.680 US-Dollar pro Unze liegen, was bei dem aktuellen Goldpreisniveau weiterhin hohe Margen verspricht.

Dividende steigt

Trotz der gesenkten Produktionsziele profitieren Aktionäre direkt von der prall gefüllten Kasse. Im Rahmen der Kapitalallokationsstrategie erhöhte Newmont die Quartalsdividende von 0,25 auf 0,26 US-Dollar je Aktie.

Die Aktie, die aktuell bei rund 104,62 Euro notiert, wird von Analysten mehrheitlich weiterhin positiv gesehen. Auch BMO behält trotz der Kurszielsenkung das Rating "Outperform" bei. Entscheidend für die weitere Entwicklung wird sein, ob Newmont die sinkenden Reserven langfristig stabilisieren kann, während Anleger am 26. März 2026 zunächst die Auszahlung der erhöhten Dividende erwarten.

Newmont Mining-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Newmont Mining-Analyse vom 23. Februar liefert die Antwort:

Die neusten Newmont Mining-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Newmont Mining-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 23. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Newmont Mining: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...