Nestle Aktie: Keine Besserung?
Während der Handelskonflikt zwischen den USA und der Schweiz die Märkte bewegt, gibt sich Nestlé-Chef Philipp Navratil gelassen. Der Konzern sieht sich durch seine Produktionsstruktur weitgehend geschützt – doch die jüngsten Zahlen offenbaren andere Herausforderungen.
Lokale Fertigung als Schutzschild
Nestlé produziert über 90 Prozent seiner Waren direkt in den jeweiligen Absatzmärkten. Diese dezentrale Struktur minimiert die Anfälligkeit für Importzölle erheblich. Besonders das wichtige Kaffeegeschäft bleibt von US-Maßnahmen unberührt, da die Vereinigten Staaten keinen eigenen Kaffeeanbau betreiben.
Navratil betonte am Montag dennoch die Bedeutung stabiler Rahmenbedingungen. Häufige Zollanpassungen im Monatsrhythmus erschwerten die Planung der Lieferketten massiv. Der CEO vertraut darauf, dass der Schweizer Bundesrat und das Staatssekretariat für Wirtschaft eine tragfähige Lösung aushandeln.
Harter Sparkurs nach Gewinneinbruch
Die handelspolitische Gelassenheit kontrastiert mit dem operativen Druck im Konzern. Nach einem Gewinnrückgang von 17 Prozent auf rund 9 Milliarden Franken kündigte Navratil – bereits der dritte CEO binnen 13 Monaten – einen massiven Umbau an. Bis 2027 sollen weltweit 16.000 Stellen wegfallen, um drei Milliarden Franken einzusparen.
Gleichzeitig trennt sich der Konzern von seinem Wassergeschäft mit Marken wie Perrier und Vittel sowie der Speiseissparte. Künftig konzentriert sich das Management auf vier Kernbereiche: Kaffee, Tiernahrung, die zusammengelegte Sparte Ernährung und Gesundheit sowie Lebensmittel und Snacks. Für 2026 peilt Navratil ein organisches Wachstum zwischen 3 und 4 Prozent an. Die Dividende steigt auf 3,10 Franken je Aktie.
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