Pfizer durchläuft eine Phase widersprüchlicher Signale. Während ein Analyst seine Gewinnprognose leicht anhebt, startet eine Investmentbank mit einer pessimistischen Einschätzung. Gleichzeitig rücken Fortschritte in der Adipositas-Pipeline und neue Onkologie-Daten in den Fokus. Für Anleger stellt sich die Frage: Welche Seite behält recht?

Optimismus trifft auf Skepsis

Am 23. Februar hob Erste Group Bank die Gewinnschätzung für 2026 minimal auf 2,97 Dollar je Aktie an – zuvor waren es 2,96 Dollar. Für 2027 rechnet Analyst H. Engel mit 2,84 Dollar. Die Anpassung erfolgte nach starken Quartalszahlen: Im vierten Quartal 2025 verdiente Pfizer 0,66 Dollar je Aktie bei einem Umsatz von 17,56 Milliarden Dollar – beides über den Erwartungen.

Barclays schlug drei Tage zuvor jedoch einen ganz anderen Ton an. Analystin Emily Field initiierte die Abdeckung mit "Underweight" und einem Kursziel von 25 Dollar. Ihre Begründung: Das Unternehmen durchlaufe eine schwierige Phase. Das Konsensrating liegt bei "Hold" mit einem durchschnittlichen Kursziel von 27,84 Dollar. Die Analystengemeinde bleibt gespalten – 13 von 21 bewerteten Instituten empfehlen Halten oder Verkaufen.

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Adipositas-Pipeline nimmt Fahrt auf

Parallel zu den divergierenden Einschätzungen meldete Pfizer den Abschluss einer Mid-Stage-Studie für seinen Adipositas-Kandidaten PF-07976016. Der Pharmakonzern forciert den Ausbau dieses Segments: Nach der Übernahme von Metsera für 7,0 Milliarden Dollar im November 2025 plant das Management über 20 Adipositas-Studien allein in diesem Jahr – darunter zehn zulassungsrelevante Trials.

Auch in der Onkologie gibt es Bewegung. Am 17. Februar veröffentlichte Pfizer positive Daten aus der BREAKWATER-Studie zu BRAFTOVI bei einer speziellen Form von Darmkrebs. Die Ergebnisse sollen nun der FDA vorgelegt werden.

Dividende als Zweischneidiges Schwert

Die angekündigte Quartalsdividende von 0,43 Dollar je Aktie ergibt eine Jahresrendite von rund 6,5 Prozent. Allerdings liegt die Ausschüttungsquote bei 126 Prozent – ein Warnsignal für langfristig orientierte Einkommensinvestoren. Die nächste Zahlung erfolgt am 6. März.

Die Aktie bewegte sich zuletzt in einer engen Spanne zwischen 26,36 und 26,89 Dollar. Mit einer Marktkapitalisierung von 151,7 Milliarden Dollar und einem KGV von 19,6 notiert der Titel im Mittelfeld der Branche. Am 28. April folgen die Zahlen für das erste Quartal 2026 – ein Termin, der angesichts der unklaren Analystenlage für Klarheit sorgen dürfte.

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