Energy Fuels steht vor einem Kraftakt: Während CEO Mark Chalmers auf einer der bedeutendsten Bergbaukonferenzen der Branche die Wachstumsstory präsentiert, rückt am Freitag die Veröffentlichung der Jahreszahlen 2025 in den Fokus. Für Anleger wird dabei entscheidend sein, wie das Unternehmen seine aggressive Expansionsstrategie bei Uran und Seltenen Erden finanziell untermauert.

Doppelbelastung durch Konferenz und Zahlenwerk

Der Uran- und Seltene-Erden-Produzent nimmt vom 22. bis 25. Februar an der BMO Global Metals, Mining & Critical Minerals Conference in Florida teil. Die Veranstaltung versammelt führende Bergbaumanager, globale Investoren und Analysten – in diesem Jahr mit besonderem Augenmerk auf die Kritische-Rohstoffe-Strategie der US-Regierung.

Parallel läuft der Countdown zur Zahlenvorlage: Am 27. Februar um 9:00 Uhr Mountain Time präsentiert Energy Fuels die vollständigen Ergebnisse für 2025. Analysten erwarten für das vierte Quartal einen Verlust je Aktie zwischen 0,07 und 0,14 US-Dollar – eine leichte Verbesserung gegenüber dem Vorjahresverlust von 0,19 US-Dollar.

Drei Großprojekte prägen die Ausgangslage

Die Zahlen werden vor dem Hintergrund mehrerer strategischer Weichenstellungen erwartet. Am 20. Januar kündigte Energy Fuels die Übernahme von Australian Strategic Materials an, um eine integrierte Wertschöpfungskette für Seltene Erden aufzubauen. Die ASM-Aktionäre sollen etwa 5,8 Prozent am fusionierten Unternehmen erhalten, der Abschluss wird für Ende des ersten Halbjahres 2026 angepeilt.

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Fünf Tage zuvor hatte das Unternehmen niedrigere Investitionskosten für den Ausbau der US-Verarbeitungskapazitäten für Seltene Erden gemeldet – geplant sind 6.000 Tonnen NdPr und 240 Tonnen Dysprosium pro Jahr. Hinzu kommt das Toliara-Projekt in Madagaskar mit einem prognostizierten Kapitalwert von 1,8 Milliarden US-Dollar und einer jährlichen EBITDA-Zielgröße von über 500 Millionen US-Dollar.

Markt wartet auf Finanzierungspfad

Die Aktie notiert aktuell bei rund 18 Euro, nach einer beeindruckenden Rally von unter 5 Euro Mitte 2025 auf zeitweise über 23 Euro im Januar 2026. Die hohe Volatilität mit einer 52-Wochen-Spanne von 3,14 bis 23,19 Euro spiegelt die Unsicherheit wider, wie Energy Fuels die kapitalintensiven Projekte finanzieren wird.

Institutionelle Anleger wie Shell Asset Management reduzierten zuletzt ihre Positionen. Knapp die Hälfte der Anteile liegt bei Hedgefonds und anderen institutionellen Investoren – die nun genau darauf achten dürften, wie das Management den Weg zur Profitabilität skizziert, nachdem im Oktober 2025 bereits Wandelanleihen über 700 Millionen US-Dollar platziert wurden.

Die Jahreszahlen am Freitag werden zeigen müssen, ob die ambitionierte Doppelstrategie bei Uran und Seltenen Erden finanzierbar bleibt – oder ob weitere Kapitalbeschaffungen notwendig werden.

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