Advanced Micro Devices hat diese Woche zwei Partnerschaften verkündet, die das Unternehmen im KI-Infrastruktur-Markt deutlich voranbringen dürften. Besonders der Deal mit Meta Platforms hat Gewicht: Bis zu 6 Gigawatt AMD-Rechenleistung sollen künftig die KI-Systeme des Social-Media-Konzerns antreiben. Hinzu kommt eine strategische Allianz mit Nutanix im Enterprise-Bereich.

Meta setzt massiv auf AMD-Chips

Die Vereinbarung mit Meta läuft über mehrere Jahre und sieht den Einsatz von bis zu 6 Gigawatt AMD Instinct™ GPUs vor. Die ersten Lieferungen für ein Gigawatt Kapazität sind für die zweite Jahreshälfte 2026 geplant. Zum Einsatz kommt eine maßgeschneiderte GPU auf Basis der MI450-Architektur, optimiert für Metas Workloads.

Die Systeme werden zudem AMD EPYC™ CPUs der sechsten Generation nutzen – Codename "Venice" – und auf der AMD Helios Rack-Scale-Architektur basieren, die gemeinsam mit Meta im Rahmen des Open Compute Projects entwickelt wurde.

Interessant: Der Deal beinhaltet ein leistungsgebundenes Warrant für Meta, bis zu 160 Millionen AMD-Aktien zu erwerben. Die Ausübung ist an bestimmte Meilensteine bei den GPU-Lieferungen und an die Kursentwicklung der AMD-Aktie gekoppelt. Meta sichert sich damit nicht nur Rechenleistung, sondern potenziell auch eine direkte Beteiligung am Chipkonzern.

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Nutanix-Partnerschaft zielt auf Enterprise-Kunden

Einen Tag später folgte die Ankündigung einer strategischen Partnerschaft mit Nutanix. Gemeinsam wollen beide Unternehmen eine offene, vollintegrierte KI-Infrastruktur-Plattform für Unternehmenskunden entwickeln. AMD investiert 150 Millionen Dollar in Nutanix-Aktien und stellt weitere 100 Millionen Dollar für gemeinsame Entwicklungs- und Vermarktungsaktivitäten bereit.

Die Vereinbarung sieht die Integration von AMD-CPUs und -GPUs in die Cloud- und Kubernetes-Plattformen von Nutanix vor. Die erste gemeinsam entwickelte Plattform soll Ende 2026 verfügbar sein.

Analysten bleiben optimistisch

Die Ankündigungen kommen gut an der Wall Street an. Mizuho hob das Kursziel für AMD an und bestätigte das "Outperform"-Rating. Auch Benchmark bekräftigte kürzlich seine "Buy"-Empfehlung. AMD hatte Anfang Februar überzeugende Quartalszahlen vorgelegt: 10,27 Milliarden Dollar Umsatz und ein Gewinn je Aktie von 1,53 Dollar – beide Werte lagen über den Konsensschätzungen.

Die jüngsten Deals mit Meta und Nutanix dürften die Wachstumsperspektiven im lukrativen Rechenzentrumsgeschäft weiter untermauern. Mit den geplanten Lieferungen ab der zweiten Jahreshälfte 2026 rückt die Umsetzung in greifbare Nähe.

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