Lange stand die Frage im Raum, ob AMD im KI-Wettrennen zu den dominanten Marktführern aufschließen kann. Jetzt liefert der Chiphersteller eine eindrucksvolle Antwort: Eine umfassende, strategische Partnerschaft mit Meta Platforms sorgt für Euphorie bei den Anlegern. Der Deal umfasst nicht nur Hardware-Lieferungen im Gigawatt-Bereich, sondern beinhaltet auch eine signifikante Beteiligungsoption für den Facebook-Mutterkonzern, die das langfristige Commitment unterstreicht.

Technische Details der Großoffensive

Kern der Vereinbarung ist ein massives 6-Gigawatt-Infrastrukturprogramm für künstliche Intelligenz, dessen Implementierung bereits in der zweiten Jahreshälfte 2026 beginnen soll. AMD wird hierfür maßgeschneiderte Instinct-GPUs auf Basis der neuen MI450-Architektur liefern, die spezifisch für die Arbeitslasten von Meta optimiert wurden.

Ergänzt wird das Hardware-Paket durch AMDs EPYC-Prozessoren der 6. Generation (Codename "Venice"). Diese Komponenten werden in die sogenannte Helios-Rack-Architektur integriert, die AMD in Zusammenarbeit mit Meta über das Open Compute Project entwickelt hat. Für AMD bedeutet dies eine Validierung seiner neuesten Technologie durch einen der weltweit größten Investoren in KI-Infrastruktur.

Mehr als nur ein Liefervertrag

Marktbeobachter werten die Struktur des Deals als klaren strategischen Sieg für AMD. Die Vereinbarung geht über eine reine Kundenbeziehung hinaus: Sie beinhaltet leistungsabhängige Optionsscheine (Warrants), die es Meta ermöglichen könnten, bis zu 160 Millionen AMD-Aktien zu erwerben.

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Dieser Schritt signalisiert, dass Meta ein vitales Interesse am langfristigen Erfolg von AMD hat. Gleichzeitig diversifiziert der Social-Media-Gigant seine Lieferketten für kritische KI-Komponenten und verringert so die Abhängigkeit von anderen Wettbewerbern.

Befreiung aus der Volatilität

Für den Aktienkurs von AMD kommt die Nachricht zum richtigen Zeitpunkt. Nach einer enttäuschenden Prognose für das erste Quartal hatte das Papier zuletzt mit Volatilität zu kämpfen und liegt seit Jahresanfang noch immer rund 9,5 Prozent im Minus. Der aktuelle Kurs von 172,62 Euro zeigt jedoch, dass die Anleger die strategische Relevanz dieses Deals honorieren.

Mit dem geplanten Rollout der neuen Infrastruktur ab der zweiten Jahreshälfte 2026 sichert sich AMD langfristige Einnahmeströme und festigt seine Position als zentrale Säule im globalen Ausbau von KI-Kapazitäten.

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