Der Photonik-Konzern Jenoptik blickt auf ein operativ schwieriges Jahr 2025 zurück, in dem Umsatz und Ergebnis spürbar nachgaben. Doch an der Börse scheint das die Zuversicht kaum zu trüben: Die Aktie notiert trotz der vorläufigen Rückgänge nur hauchdünn unter ihrem jüngsten Rekordhoch. Setzen Anleger hier bereits alles auf die versprochene Trendwende im Halbleitermarkt?

Schwache Nachfrage belastet vorläufiges Ergebnis

Die nun präsentierten Zahlen für das vergangene Geschäftsjahr spiegeln die Flaute in wichtigen Schlüsselmärkten wider. Vor allem die vorübergehend schwächere Nachfrage aus der Halbleiterausrüstungsindustrie und dem Automobilsektor drückte den Umsatz um etwa 6 Prozent auf rund 1,05 Milliarden Euro.

Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sank im Vergleich zum Vorjahr um 13 Prozent auf rund 192 Millionen Euro. In der Folge gab auch die EBITDA-Marge nach und lag, beeinflusst durch Kosten für Sparmaßnahmen, bei 18,4 Prozent. Auch der Auftragseingang war mit knapp 1,0 Milliarden Euro leicht rückläufig.

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Bilanzielle Stabilität und starker Cashflow

Trotz der operativen Delle präsentiert sich die finanzielle Verfassung des Unternehmens gefestigt. Jenoptik konnte die Eigenkapitalquote zum Jahresende auf rund 60 Prozent steigern. Zudem gelang es dem Management, die Nettoverschuldung im Verhältnis zum EBITDA weiter zu senken.

Besonders positiv entwickelte sich der Free Cashflow vor Zinsen und Steuern, der auf rund 152 Millionen Euro kletterte. Dieser deutliche Zuwachs gegenüber dem Vorjahr resultierte vor allem aus einer geringeren Mittelbindung im Working Capital sowie planmäßig reduzierten Investitionen.

Hoffnungsträger Halbleitermarkt

Für das laufende Jahr 2026 signalisiert die Konzernleitung eine Rückkehr auf den Wachstumspfad bei Umsatz und Marge. Ein zentraler Treiber soll die Erholung der Halbleiterbranche sein, die massiv von Investitionen in die Infrastruktur für Rechenzentren profitiert.

Diese Zuversicht hat die Aktie zuletzt deutlich angetrieben. Mit einem Kursplus von rund 38 Prozent seit Jahresbeginn notiert der Titel aktuell bei 27,90 Euro und damit in unmittelbarer Schlagdistanz zum 52-Wochen-Hoch von 28,28 Euro. Ob die fundamentale Entwicklung mit dem hohen Tempo des Aktienkurses Schritt halten kann, wird sich am 25. März zeigen. Dann veröffentlicht das Unternehmen den vollständigen Geschäftsbericht und die detaillierte Prognose für das laufende Jahr.

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