AMD Aktie: Meta-Deal über 60 Milliarden
AMD hat einen der größten Hardware-Verträge der Tech-Branche an Land gezogen. Meta wird über die nächsten fünf Jahre KI-Prozessoren im Wert von bis zu 60 Milliarden US-Dollar abnehmen. Für den Chip-Hersteller ist es nach OpenAI bereits der zweite Mega-Deal innerhalb weniger Monate – und ein klares Signal, dass die Aufholjagd gegen Nvidia an Fahrt gewinnt.
Rechenpower im Gigawatt-Maßstab
Ab der zweiten Jahreshälfte 2026 liefert AMD spezialisierte KI-Chips an Meta, darunter Instinct-GPUs und EPYC-Server-Prozessoren auf Basis der MI450-Architektur. Die Dimensionen sind gewaltig: Die gesamte Hardware wird eine Leistungsaufnahme von 6 Gigawatt haben – das entspricht der Kapazität von vier bis sechs Atomkraftwerken.
Zusätzlich zum reinen Liefervertrag erhält Meta leistungsabhängige Optionsscheine, die den Erwerb von bis zu 160 Millionen AMD-Aktien ermöglichen. Das entsprächt einer potenziellen Beteiligung von bis zu zehn Prozent. Die Optionen haben einen Ausübungspreis von einem Cent und werden schrittweise freigeschaltet, sobald der Aktienkurs bestimmte Ziele bis zu 600 US-Dollar erreicht.
Die Reaktion an der Börse folgte prompt: Die AMD-Aktie legte am Dienstag um 8,8 Prozent auf 213,84 US-Dollar zu. Im frühen Handel war der Kurs zeitweise um fast 15 Prozent nach oben geschossen – der stärkste Anstieg seit einem halben Jahr.
Milliarden-Offensive der Tech-Riesen
Der Deal unterstreicht den enormen Hunger nach Rechenleistung in der Tech-Industrie. Meta-Chef Mark Zuckerberg hatte Ende Januar bereits Investitionen in dreistelliger Milliardenhöhe für KI-Infrastruktur angekündigt. Allein 2026 werden die großen US-Technologiekonzerne – Meta, Alphabet, Amazon und Microsoft – zusammen etwa 630 Milliarden US-Dollar in neue Rechenzentren und KI-Chips stecken.
Für AMD ist der Meta-Vertrag nach einem vergleichbaren Abkommen mit OpenAI im Oktober 2025 der zweite Großauftrag in kurzer Zeit. Meta diversifiziert dabei seine Lieferanten: Parallel sicherte sich das Unternehmen Hardware im Wert von schätzungsweise 50 Milliarden US-Dollar bei Konkurrent Nvidia. Zum Vergleich: AMD erzielte 2025 einen Umsatz von 34,64 Milliarden US-Dollar, Nvidia kam auf 130,50 Milliarden.
Starke Zahlen als Fundament
Der Vertragsabschluss folgt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025. AMD steigerte den Nettogewinn um 164 Prozent auf 4,3 Milliarden US-Dollar. Im vierten Quartal erreichte der Umsatz mit 10,3 Milliarden einen Rekordwert. Besonders das Rechenzentrumsgeschäft zeigte sich robust: Der Bereich steuerte im Schlussquartal 5,4 Milliarden bei, ein Plus von 39 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Mit dem Meta-Deal festigt AMD seine Position im KI-Chip-Markt deutlich. Die ersten Hardware-Lieferungen starten in der zweiten Jahreshälfte 2026 – dann wird sich zeigen, ob der Konzern den technologischen Vorsprung von Nvidia weiter verkürzen kann.
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