ASML hat am Donnerstag eine neue Lithografie-Maschine im Wert von 400 Millionen Dollar ausgeliefert – entwickelt speziell für die nächste Generation von KI-Chips. Während Konkurrenten wie TSMC und Samsung bereits ihre 2-Nanometer-Produktion hochfahren, investieren Hyperscaler weltweit Hunderte Milliarden in KI-Rechenzentren. Das treibt die Nachfrage nach hochmodernen Halbleiter-Fertigungsanlagen.

Effizienzsprung in der Chipproduktion

Zeitgleich arbeitet das Forschungsinstitut Imec an Verbesserungen für Extreme-Ultraviolet-Anlagen (EUV). Eine neue Methode zur Nachbelichtung steigert die Produktionsgeschwindigkeit bei modernsten Chips um 20 Prozent. Durch erhöhte Sauerstoffkonzentration lässt sich der Fotolack deutlich schneller verarbeiten – ein wichtiger Schritt, um die Durchlaufzeiten in den Fabs zu verkürzen.

Wettlauf um 2-Nanometer-Chips

Der japanische Foundry-Newcomer Rapidus hat sich 1,7 Milliarden Dollar gesichert, um bis 2027 mit der Massenproduktion von 2-Nanometer-Chips zu beginnen. 100 Milliarden Yen stammen von der japanischen Regierung, weitere 167,6 Milliarden steuern 32 Unternehmen bei – darunter Canon, Fujitsu, SoftBank, Sony und Toyota. Die Regierung hält mit 11,5 Prozent den größten Anteil und eine goldene Aktie.

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Rapidus wurde erst 2022 gegründet und setzt auf schnelle Kleinserien-Produktion, um gegen TSMC und Samsung anzutreten. Beide Branchenriesen starteten ihre 2-Nanometer-Fertigung bereits im vierten Quartal 2025. Über 60 potenzielle Kunden führen derzeit Gespräche mit Rapidus, das eng mit Imec und IBM zusammenarbeitet.

Milliarden fließen in KI-Infrastruktur

Die Auslieferung hochpreisiger Lithografie-Systeme fügt sich in ein größeres Bild: Analysten erwarten, dass Hyperscaler 2026 rund 700 Milliarden Dollar für KI-Rechenzentren ausgeben werden. Davon profitiert die gesamte Halbleiter-Ausrüstungsbranche. Für den Wettbewerber Lam Research prognostizieren Experten einen Umsatzanstieg von 21 Prozent auf 22,37 Milliarden Dollar.

Auch die Nachfrage nach KI-Servern zieht massiv an. Dell Technologies meldete für das vierte Quartal einen KI-Server-Umsatz von etwa 9 Milliarden Dollar – ein Plus von 342 Prozent im Jahresvergleich. Bis 2027 soll sich dieser Bereich für Dell nochmals verdoppeln.

Die Kombination aus technologischen Fortschritten, steigenden Produktionskapazitäten und massiven Infrastruktur-Investitionen unterstreicht die zentrale Rolle von Lithografie-Ausrüstern im aktuellen KI-Boom. Für ASML bedeutet das eine anhaltend starke Auftragslage in einem Markt, der sich gerade erst für die nächste Chip-Generation rüstet.

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