AMD Aktie: Wachstumsstrategie greift
AMD bekommt Rückenwind von der Analystenseite. Benchmark hat die Einstufung für den Chipkonzern gestern bekräftigt und verweist dabei vor allem auf die Fortschritte bei KI-Beschleunigern und Rechenzentrumshardware. Genau dort entscheidet sich derzeit, wer im boomenden KI-Markt langfristig die Nase vorn hat.
Warum Benchmark bei „Buy“ bleibt
Benchmark bestätigte am 25. Februar das „Buy“-Rating und sieht ein Kursziel von 325 US-Dollar. Auch der breitere Analystenkonsens bleibt positiv: Im Schnitt wird AMD aktuell mit „Moderate Buy“ eingestuft, das mittlere Kursziel liegt bei 289,69 US-Dollar.
Die Botschaft dahinter ist klar: Analysten trauen AMD zu, im KI- und Datacenter-Geschäft weiter Marktanteile und Umsatz zu gewinnen – also in jenen Bereichen, die aktuell die Bewertungen der Branche prägen.
Zahlen liefern die Grundlage
Rückendeckung kommt von den jüngsten Quartalszahlen. Im vierten Quartal übertraf AMD die Erwartungen spürbar: Der Gewinn je Aktie lag bei 1,53 US-Dollar nach erwarteten 1,32 US-Dollar. Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 34,1% auf 10,27 Milliarden US-Dollar.
Solche Überraschungen sind für Analysten wichtig, weil sie zeigen, dass der operative Hebel funktioniert – und dass das Wachstum nicht nur eine Zukunftserzählung ist, sondern sich bereits in der Gewinnrechnung niederschlägt.
KI-Partnerschaften – und ein Blick auf Insiderverkäufe
Ein zentraler Treiber ist die Ausweitung strategischer Partnerschaften. Besonders hervorgehoben wird ein Abkommen mit Meta: Es geht um die Lieferung von Instinct-GPUs für Rechenzentrumskapazitäten von bis zu 6 Gigawatt, wobei der Deal potenziell auch Eigenkapital- oder Optionsschein-Komponenten enthalten kann. Zusätzlich garantiert AMD einen Kredit über 300 Millionen US-Dollar für Crusoe, um die Hardware-Integration zu unterstützen und damit den Absatz der KI-Beschleuniger zu fördern. Dazu kommen Berichte über „Design-Wins“ in Indien im Kontext eines neuen 200-Megawatt-Rechenzentrums.
Wie groß das Marktfenster aktuell ist, unterstreicht auch der Blick zum Branchenprimus: Nvidia meldete am 25. Februar einen Umsatzsprung von 73% auf 68,1 Milliarden US-Dollar. Das zeigt, wie stark die Nachfrage nach KI-Infrastruktur derzeit anschiebt.
Ein Gegenpunkt: In den vergangenen drei Monaten verkauften Insider insgesamt 271.892 Aktien im Wert von 58,5 Millionen US-Dollar. Das ist kein operativer Dämpfer, kann aber als Signal dienen, dass ein Teil des Managements Gewinne realisiert.
Zuletzt stand die Aktie kurzfristig wieder etwas fester da, liegt auf 30-Tage-Sicht aber weiter im Minus (Schlusskurs gestern: 178,62 €; 30 Tage: -14,72%). Der nächste Prüfstein bleibt, ob AMD die KI-Dynamik mit weiteren handfesten Aufträgen und ähnlich starken Quartalszahlen bestätigen kann.
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