Amazon Aktie: 12-Milliarden-Offensive
Amazon investiert massiv in seine Infrastruktur. Der Tech-Konzern gibt 12 Milliarden Dollar für zwei neue Rechenzentren im Nordwesten Louisianas aus – Teil einer beispiellosen Expansion in Cloud-Computing und künstliche Intelligenz. Doch die Börse reagiert verhalten: Die Aktie steht seit Jahresbeginn deutlich unter Druck.
Die Dimensionen des Projekts
Die geplanten Anlagen entstehen in den Bezirken Caddo und Bossier Parish. Amazon arbeitet dabei mit STACK Infrastructure zusammen und übernimmt die komplette Finanzierung der notwendigen Energieversorgung. Bis zu 400 Millionen Dollar fließen in die öffentliche Wasserinfrastruktur, 200 Megawatt Solarkapazität sind eingeplant.
Vor Ort sollen 540 direkte Vollzeitstellen entstehen, während der Bauphase bis zu 1.500 Jobs. Hinzu kommen schätzungsweise 1.700 indirekte Arbeitsplätze. Die Investition reiht sich ein in eine aggressive Ausgabenstrategie: Für 2026 plant Amazon Gesamtinvestitionen von rund 200 Milliarden Dollar – ein deutlicher Sprung gegenüber den 131 Milliarden Dollar im Vorjahr.
Börse reagiert skeptisch
Die massive Kapitaloffensive kommt bei Investoren nicht gut an. Seit Jahresanfang verlor die Aktie knapp 10 Prozent an Wert. Auch prominente Großanleger ziehen sich zurück: Berkshire Hathaway trennte sich im vierten Quartal 2025 von 75 Prozent seiner Amazon-Position.
Parallel zum Infrastrukturausbau läuft ein Stellenabbau. Ende Januar kündigte der Konzern an, weltweit 16.000 Stellen in der Verwaltung zu streichen. Das Management begründet dies mit dem Abbau von Bürokratie und dem verstärkten Einsatz generativer KI in den internen Abläufen.
Die Louisiana-Investition zeigt, wohin Amazon strategisch steuert: Cloud-Services und KI-Kapazitäten stehen im Mittelpunkt. Ob die hohen Ausgaben mittelfristig die erhofften Erträge bringen, muss sich erst noch zeigen. Die nächsten Quartalszahlen dürften zeigen, wie sich die Kostensteigerungen auf die Margen auswirken.
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