Amazon Aktie: Historischer Machtwechsel
Amazon hat Geschichte geschrieben und den ewigen Rivalen Walmart beim Umsatz endgültig überholt. Doch das ist nicht der einzige Grund für die aktuelle Euphorie an der Wall Street. Ein richtungsweisendes Urteil des Obersten Gerichtshofs und eine bullische Einschätzung von Morgan Stanley sorgen für massiven Rückenwind bei dem Tech-Giganten.
Doppelter Impuls für den Kurs
Am Freitagabend sorgte der Oberste Gerichtshof der USA für Aufatmen im gesamten E-Commerce-Sektor. Mit einer deutlichen 6:3-Entscheidung kippten die Richter geplante Handelszölle – ein Schritt, der die Margen von Online-Händlern sofort entlastet und Unsicherheiten beseitigt. Die Reaktion an den Märkten folgte prompt, die Aktie legte zum Wochenausklang spürbar zu.
Fast zeitgleich erhielt das Papier prominente Unterstützung von der Analystenseite. Morgan Stanley kürte Amazon am Wochenende zum "Top Pick" und setzte das Kursziel auf 300 US-Dollar. Die Experten begründen ihren Optimismus vor allem mit der Cloud-Sparte AWS, für die sie künftige Wachstumsraten von über 30 Prozent prognostizieren. Zudem sehen sie in neuen KI-gestützten Einkaufsfunktionen wie "Rufus" einen zentralen Katalysator für das Handelsgeschäft.
Die Zahlen bestätigen die Strategie
Untermauert wird dieser Optimismus durch fundamentale Meilensteine. Im Geschäftsjahr 2025 zog der Konzern mit einem Gesamtumsatz von 716,9 Milliarden US-Dollar offiziell an Walmart vorbei (713,2 Milliarden US-Dollar) und ist nun das umsatzstärkste Unternehmen der Welt.
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Besonders die hochmargigen Segmente glänzen:
* Die Cloud-Sparte AWS steigerte ihren Umsatz im vierten Quartal um 24 Prozent auf eine annualisierte Rate von 142 Milliarden US-Dollar.
* Der Auftragsbestand bei AWS wuchs im Jahresvergleich sogar um 40 Prozent.
* Das Werbegeschäft legte um 22 Prozent auf 21,3 Milliarden US-Dollar zu, getrieben durch die enorme Reichweite von Prime Video.
Massive Investitionen trotz Cashflow-Sorgen
Trotz der Rekorde gibt es einen Punkt, den Anleger genau im Auge behalten müssen: die Kosten. Für das Jahr 2026 plant das Management Investitionsausgaben in Höhe von rund 200 Milliarden US-Dollar, die primär in die KI-Infrastruktur fließen sollen. Diese aggressive Strategie drückte zuletzt kurzzeitig auf die Stimmung, da Marktteilnehmer eine Belastung des freien Cashflows befürchteten.
Die Ratingagentur Moody's zeigt sich davon jedoch unbeeindruckt und bestätigte kürzlich die Bonitätsnote "A1" mit stabilem Ausblick. Auch der breite Markt steht hinter dem Kurs: Aktuell empfehlen 92 Prozent der befragten Analysten die Aktie zum Kauf. Mit der Kombination aus rechtlicher Entlastung, der neuen Marktführerschaft im Einzelhandel und der massiven KI-Expansion signalisiert das Unternehmen klar, dass Wachstum weiterhin Priorität vor kurzfristiger Kostenoptimierung hat.
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