Thyssenkrupp Aktie: Stimmung sinkt?
Drei Tage vor den Quartalszahlen steht der Essener Traditionskonzern an einem Scheideweg. Während die Gespräche mit dem indischen Stahlriesen Jindal Steel International offiziell bestätigt sind, soll der Zwischenbericht am 12. Februar zeigen, ob die eingeleitete Sanierung bereits erste Früchte trägt. Die Transformation ist in vollem Gang – doch die Kosten sind erheblich. Die wichtigsten Fakten:
Quartalszahlen: Veröffentlichung am 12. Februar 2026, 11:00 Uhr AnalystenkonferenzJahresprognose: Erwarteter Verlust zwischen 400 und 800 Millionen EuroStahlsparte: Kapazitätsabbau auf 8,7-9 Millionen Tonnen (zuvor 11,5 Mio. Tonnen)Personalabbau: Rund 11. 000 Stellen betroffen, keine betriebsbedingten Kündigungen geplantJindal-Gespräche: Offiziell bestätigt auf Hauptversammlung Ende JanuarSanierungstarifvertrag schafft Planbarkeit
Der im Dezember 2025 mit der IG Metall vereinbarte Tarifvertrag bildet das Fundament für die Neuaufstellung der Stahlsparte.
