Ein Plus von rund 3,3 % sorgte bei Rheinmetall für Bewegung. Der Kurs kletterte auf etwa 1.653,00 Euro und ließ damit einen Teil der vorherigen Verluste hinter sich. Zuvor hatte der Titel in nur fünf Handelstagen rund 10 % abgegeben. Diese schnelle Abwärtsphase hatte den Blick vieler Beobachter auf zentrale Marken gelenkt, die nun wieder näher rücken. Besonders relevant bleibt der Bereich um 1.737 Euro, an dem der GD200 als langfristiger Trendindikator verläuft.

Rheinmetall: Der Blick geht vorwärts!

Auslöser der Schwäche war kein operativer Einbruch, sondern eine Anpassung der Erwartungshaltung. In einem Pre-Call mit Analysten hatte das Unternehmen Umsätze von rund 13,6 Mrd. Euro in den Raum gestellt. Viele Marktteilnehmer hatten mit deutlich höheren Zahlen gerechnet und zeigten sich enttäuscht. Die Differenz von etwa 12 % genügte, um den Verkaufsdruck zu verstärken. Innerhalb weniger Tage rutschte der Kurs spürbar ab, obwohl sich die fundamentale Struktur des Konzerns nicht verändert hatte.

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Trotz dieser Reaktion halten zahlreiche Analysten an deutlich höheren Bewertungsniveaus fest. Sie sehen den fairen Wert der Aktie weiterhin im Bereich von rund 2.175 Euro. Diese Einschätzungen stehen im Kontrast zur kurzfristigen Kursentwicklung und verdeutlichen, wie stark Erwartungen das Handelsgeschehen bestimmen. Der Markt reagierte weniger auf absolute Zahlen als auf die Abweichung von zuvor gesetzten Annahmen.

Zusätzliche Beachtung fand heute eine Meldung aus dem operativen Umfeld. Ein Auftrag über 25 Millionen Euro für Lasersysteme wurde abgelehnt. Für sich genommen stellt dieses Volumen keinen wesentlichen Einschnitt dar. In der aktuellen Lage reichte die Nachricht jedoch aus, um Unsicherheit zu verstärken und den Kursverlauf zu beeinflussen. Solche Einzelereignisse gewinnen an Gewicht, wenn die Stimmung ohnehin angespannt ist. Dies wird sich indes vielleicht nur morgen zeigen.

Der jüngste Kurssprung änderte vor allem die kurzfristige Perspektive. Nach der starken Korrektur zeigte der Markt wieder Kaufbereitschaft und läuft dem Aufwärtstrend entgegen. Noch sind die Erwartungen der Analysten indes bei weitem nicht erfüllt.

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