Bitcoin: Crash frisst Milliarden
Der Kryptomarkt erlebt ein Déjà-vu der unangenehmen Art: Nach dem Höhenflug im Oktober 2025 folgte ein brutaler Absturz, der Erinnerungen an das FTX-Debakel weckt. Milliarden an Werten wurden in wenigen Tagen vernichtet, und die Stimmung unter den Anlegern ist auf einem Tiefpunkt. Nun hängt alles daran, ob wichtige Unterstützungszonen dem massiven Verkaufsdruck standhalten können oder der Bärenmarkt endgültig zurückkehrt.
Panikverkäufe und Zwangsliquidationen
Die erste Februarwoche 2026 traf Anleger mit voller Wucht. Der Bitcoin-Kurs geriet massiv unter die Räder und verlor allein in dieser Woche fast 30 Prozent an Wert. Diese Volatilität löste eine Kettereaktion am Derivatemarkt aus: Innerhalb von nur zehn Tagen wurden gehebelte Positionen im Gesamtwert von über 16 Milliarden US-Dollar zwangsliquidiert. Besonders hart traf es Optimisten, die auf steigende Kurse gesetzt hatten – 93 Prozent der Liquidationen betrafen Long-Positionen.
Aktuell notiert der Bitcoin bei 70.316,00 US-Dollar. Damit liegt die Kryptowährung zwar leicht über den jüngsten Tiefstständen, hat aber seit Jahresanfang immer noch über 20 Prozent an Wert eingebüßt. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch von gut 124.000 US-Dollar beträgt mittlerweile fast 44 Prozent.
Ein Mix aus Regulierungsangst und Zinsfrust
Verantwortlich für den massiven Abverkauf ist eine Kombination aus regulatorischen Sorgen und makroökonomischem Gegenwind. Ein entscheidender Auslöser war die Aussage von US-Finanzminister Bessent, der staatliche Rettungspakete für den Sektor kategorisch ablehnte. Dies beschleunigte den Kursrutsch von 80.000 in den 60.000-Dollar-Bereich.
Gleichzeitig zogen Investoren massiv Kapital ab. Die Spot-ETFs verzeichneten Abflüsse von über 1,5 Milliarden US-Dollar in einer einzigen Woche – ein klarer Trendwechsel im Vergleich zu den Zuflüssen des Vorjahres. Erschwerend kommt hinzu, dass die US-Notenbank Fed die Zinsen stabil hält und geopolitische Spannungen Anleger eher in Richtung Gold treiben, das im Gegensatz zu Bitcoin neue Höchststände erreichte.
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Stimmung am Boden, Hoffnung bei den "Walen"
Die Marktpsychologie spiegelt den Preisverfall deutlich wider. Der "Fear & Greed Index" fiel auf einen Wert von 9, was "extremer Angst" entspricht und den tiefsten Stand seit dem Terra-Kollaps im Juni 2022 markiert. Auch charttechnisch sendete der Bitcoin Warnsignale, als er erstmals seit fast vier Jahren unter seinen 365-Tage-Durchschnitt fiel.
Trotz der Panik gibt es vorsichtige Signale einer Stabilisierung. Blockchain-Daten zeigen, dass Großinvestoren die tiefen Kurse vereinzelt zum Einstieg nutzen. So wurde eine Transaktion beobachtet, bei der Bitcoin im Wert von über 100 Millionen US-Dollar von der Börse Binance auf private Wallets transferiert wurden. Solche Bewegungen in Phasen extremer Angst deuten historisch oft auf eine beginnende Bodenbildung hin.
Inflation als Zünglein an der Waage
Die weitere Richtung dürfte sich in der Woche vom 10. bis 16. Februar entscheiden, wenn die US-Verbraucherpreisdaten (CPI) veröffentlicht werden. Diese Zahlen sind ausschlaggebend für die Zinserwartungen der Fed. Während Optimisten wie Standard Chartered weiterhin Kursziele von 150.000 US-Dollar für das Jahresende ausgeben, warnen Analysten von Stifel vor einem möglichen Fall auf 38.000 US-Dollar, sollten die Inflationsdaten enttäuschen und die Zinswende weiter hinauszögern.
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