Plug Power Aktie: Ernsthafte Schattenseiten?
Plug Power steht vor einer richtungsweisenden Abstimmung. Während das Unternehmen in Europa mit einem Infrastruktur-Meilenstein punktet, hängt die künftige Kapitalflexibilität am seidenen Faden. Am 17. Februar entscheiden die Aktionäre über die Aufstockung der genehmigten Aktien – ein Votum mit weitreichenden Folgen.
Aktionärsvotum vertagt
Die außerordentliche Hauptversammlung am 5. Februar 2026 brachte keine Entscheidung. Laut SEC-Unterlagen fehlte die erforderliche Mehrheit für beide Charter-Änderungen. Nur 39,63 Prozent der ausstehenden Aktien stimmten für Vorschlag 1 (Anpassung der Abstimmungsregeln), 49,40 Prozent für Vorschlag 2 (Erhöhung der genehmigten Stammaktien von 1,5 auf 3 Milliarden).
Die Versammlung wurde auf den 17. Februar verschoben, um mehr Stimmen zu sammeln. Bereits abgegebene Vollmachten bleiben gültig. Das Management braucht die Mehrheit aller ausstehenden Aktien – eine hohe Hürde.
Was steht auf dem Spiel?
- Scheitert Vorschlag 2, plant Plug Power einen Reverse Split, um autorisierte Aktien freizumachen
- Die Kapitalaufnahme-Optionen des Unternehmens hängen am Ausgang dieser Abstimmung
- Parallel laufen Sammelklagen wegen angeblich irreführender Angaben zu einer 1,66-Milliarden-Dollar-Kreditgarantie des Energieministeriums
- Frist für die Sammelklage: 3. April 2026
Rotterdam-Pipeline gefüllt
Abseits der Governance-Baustelle liefert Plug Power operativ. Am 4. Februar füllte das Unternehmen die 32 Kilometer lange Wasserstoff-Pipeline von Hynetwork in Rotterdam – die erste Befüllung dieser Infrastruktur. Plug lieferte 32 Tonnen RFNBO-zertifizierten grünen Wasserstoff und die nötige Entlade-Infrastruktur.
Die Pipeline verbindet Hafen und Industriezentren und wird Teil des europäischen Wasserstoff-Netzwerks. Der Wasserstoff stammt aus der RFNBO-zertifizierten Atlantis-Anlage von Hy2Gen, deren gesamte Produktion Plug Power per Tooling-Vereinbarung kontrolliert. Für den Transport nutzte das Unternehmen 40-Fuß-MEGC-Trailer mit jeweils über 1.000 kg Kapazität.
Bereits im Oktober 2025 hatte Plug Power über 44 Tonnen erneuerbaren Wasserstoff an den deutschen Salzkavern-Speicher H2CAST geliefert. Die europäische Expansionsstrategie nimmt damit konkrete Formen an.
Mit dem Aktionärsvotum am 17. Februar wird sich zeigen, ob Plug Power die finanzielle Flexibilität erhält, die ambitionierte Infrastrukturprojekte erfordern – oder ob das Unternehmen auf den Reverse Split ausweichen muss.
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