Die Porsche AG erreichte am 6. Februar ein neues Allzeittief – ein historischer Tiefpunkt seit dem Börsengang 2022. Berichte über eine mögliche Kehrtwende in der Elektrostrategie und ein schwieriges Branchenumfeld setzen den Stuttgarter Sportwagenhersteller massiv unter Druck.

Historischer Kurssturz

Die Vorzugsaktie durchbrach am 6. Februar alle bisherigen Tiefstände und unterschritt damit auch die Marke vom 26. Juni 2025. Im Jahresverlauf 2026 verzeichnet das Papier deutliche Verluste. Das 52-Wochen-Hoch lag Ende Februar 2025 weit über dem aktuellen Niveau – die Korrektur der vergangenen Monate fällt entsprechend drastisch aus.

Die Fakten im Überblick:

  • Allzeittief am 6. Februar 2026 markiert
  • 279.449 Fahrzeuge 2025 ausgeliefert
  • Neuer CEO Michael Leiters seit 1. Januar 2026
  • Jahresbericht folgt am 11. März 2026

Elektro-Sportwagen auf der Kippe

Für zusätzliche Verunsicherung sorgen Medienberichte vom 2. Februar. Bloomberg zufolge erwägt Porsche unter dem neuen CEO Michael Leiters, die geplante elektrische 718-Linie mit Boxster und Cayman zu streichen. Grund seien Entwicklungsverzögerungen und gestiegene Kosten. Eine offizielle Bestätigung steht aus.

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Die mögliche Streichung wäre eine signifikante Kehrtwende: Die Elektro-Sportwagen-Linie galt als zentraler Baustein der Elektrifizierungsstrategie. Dass Porsche diese Pläne nun offenbar überdenkt, deutet auf erheblichen Kostendruck hin.

Führungswechsel in turbulenten Zeiten

Seit 1. Januar führt Michael Leiters als neuer CEO die Geschäfte. Ende Januar folgte mit Tobias Sühlmann ein neuer Design-Chef auf Michael Mauer. Die personellen Veränderungen unterstreichen den laufenden Transformationsprozess – erfolgen aber in einer Phase erheblicher Marktbelastungen.

Die gesamte deutsche Automobilbranche kämpft derzeit mit Gegenwind: Zolldiskussionen, schwache Absatzzahlen bei Wettbewerbern wie Volvo Cars Anfang Februar und generelle Unsicherheit über die Elektromobilität belasten den Sektor.

Am 11. März veröffentlicht Porsche den Jahresfinanzbericht 2025. Die Zahlen dürften zeigen, wie stark sich das schwierige Umfeld auf die Geschäftsentwicklung ausgewirkt hat. Die Quartalsmitteilung für das erste Quartal 2026 folgt am 29. April.

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