Deutsche Telekom Aktie: Preiserhöhung fix
Die Deutsche Telekom setzt den Hebel bei der Profitabilität an und bittet langjährige Bestandskunden ab April stärker zur Kasse. Während Verbraucher sich auf höhere monatliche Fixkosten einstellen müssen, treibt der DAX-Konzern im Hintergrund sein Aktienrückkaufprogramm konsequent voran. Diese Kombination aus Umsatzsteigerung und Kurspflege sorgt zum Wochenauftakt für Bewegung.
- Kursentwicklung: Aktuell 30,51 Euro (+9,67 % seit Jahresanfang)
- Maßnahme: Preiserhöhung um 2,00 Euro monatlich für ältere Festnetzverträge
- Zeitplan: Inkrafttreten ab 01. April 2026
- Rückkauf: Über 1,3 Millionen Aktien in der vergangenen Woche erworben
Teureres Festnetz ab April
Der Bonner Telekommunikationsriese reagiert auf gestiegene Kosten für Netzbetrieb und Infrastruktur mit einer direkten Weitergabe an die Kunden. Betroffen sind die Tarife "MagentaZuhause" und "Call & Surf", sofern sie vor April 2023 abgeschlossen wurden. Ab dem 1. April 2026 steigt die Grundgebühr pauschal um 2,00 Euro pro Monat.
Für den Konzern ist dieser Schritt ein wichtiger Baustein zur Sicherung der Margen. Ein typischer MagentaZuhause L Tarif verteuert sich beispielsweise von 44,95 Euro auf 46,95 Euro. Kunden erhalten im Gegenzug ein dreimonatiges Sonderkündigungsrecht. Marktbeobachter werten die Maßnahme als Signal, dass die Telekom ihre Preissetzungsmacht im gesättigten deutschen Markt nutzen will, um steigende Betriebskosten zu kompensieren.
Kurspflege läuft weiter
Parallel zur operativen Preisanpassung stützt das Management den Kurs technisch. In der Woche vom 2. bis 6. Februar 2026 kaufte das Unternehmen 1.315.547 eigene Anteile zurück. Der Durchschnittskurs lag dabei bei rund 29,61 Euro – also etwas unter dem aktuellen Niveau.
Die Strategie scheint aufzugehen: Mit einem aktuellen Kurs von 30,51 Euro notiert das Papier in Schlagdistanz zum 50-Tage-Durchschnitt. Seit Jahresbeginn summiert sich das Plus bereits auf solide 9,67 Prozent. Insgesamt nahm die Telekom im Jahr 2026 bereits über 7,6 Millionen Aktien aus dem Markt, was den Gewinn pro Aktie perspektivisch verdichten dürfte.
Blick auf die Zahlen
Der nächste wichtige Impuls für die weitere Kursrichtung steht fest im Kalender. Am 26. Februar 2026 wird der Konzern seine Geschäftszahlen für das vierte Quartal 2025 vorlegen. Dann wird sich zeigen, ob die operative Entwicklung mit der robusten Kursperformance Schritt halten kann und wie sich die jüngsten Investitionen in die KI-Infrastruktur finanziell niederschlagen. Bis dahin dürften die Anleger die Auswirkungen der angekündigten Preiserhöhungen auf die Kündigungsquoten genau kalkulieren.
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