OHB SE Aktie: Harmonisches Wachstum!
Der Bremer Raumfahrtkonzern OHB hat offiziell bestätigt, mit Rheinmetall über eine strategische Kooperation zu verhandeln. Parallel dazu hebt das Unternehmen seine Wachstumsziele deutlich an: Bis 2028 soll die Gesamtleistung auf über zwei Milliarden Euro steigen. Die Kombination aus Verteidigungsfantasie und solidem Auftragspolster könnte dem seit Jahren eher unauffälligen Titel neuen Schwung verleihen.
Kooperation mit Rheinmetall bestätigt
Per Ad-hoc-Mitteilung vom 26. Januar informierte OHB über laufende Gespräche mit dem Düsseldorfer Rüstungskonzern. Ziel ist die gemeinsame Beteiligung an Ausschreibungen der öffentlichen Hand. Konkrete Projekte oder Vertragsvolumina nannte das Unternehmen nicht.
Die Annäherung an Rheinmetall verschafft OHB potenziell Zugang zu lukrativen Verteidigungsaufträgen – ein Segment, das angesichts steigender Verteidigungsbudgets in Europa an Bedeutung gewinnt. Für den Bremer Konzern, der bislang vor allem im zivilen Raumfahrtgeschäft aktiv ist, wäre dies eine strategische Erweiterung.
Ambitionierte Wachstumsziele bis 2028
Auf dem Kapitalmarkttag am 20. Januar stellte OHB einen aufgestockten Ausblick vor:
- 2026: Gesamtleistung von 1,4 Milliarden Euro bei einer EBITDA-Marge von 11 Prozent
- 2028: Gesamtleistung von über 2,0 Milliarden Euro angestrebt
Als Treiber nennt das Management steigende Budgets bei der Europäischen Weltraumorganisation ESA, der EU sowie nationaler Kunden. Der Auftragseingang 2025 kletterte um 24 Prozent auf rund 2,1 Milliarden Euro. Mittelfristig peilt OHB durchschnittlich drei Milliarden Euro Neugeschäft pro Jahr an.
Solide operative Basis
Die Neun-Monatszahlen 2025 unterstreichen die Wachstumsdynamik:
- Gesamtleistung: 863,5 Millionen Euro (+21 Prozent)
- Bereinigtes EBITDA: 80,9 Millionen Euro (+12 Prozent)
- EBIT: 46,0 Millionen Euro (+32 Prozent)
- Auftragsbestand: 3,1 Milliarden Euro (+47 Prozent)
Der feste Auftragsbestand verteilt sich auf die Segmente Space Systems (2,6 Milliarden Euro), Access to Space (336 Millionen Euro) und Digital (177 Millionen Euro). Ende Januar lieferte zudem der Wettersatellit MTG-S1, bei dem OHB als Hauptauftragnehmer fungierte, erste Daten aus dem Orbit.
Kehrtwende beim Delisting
Auf dem Kapitalmarkttag teilte CEO Marco Fuchs mit, dass ein Delisting derzeit nicht geplant sei. Die Börsennotierung schaffe Transparenz und Vertrauen bei Kunden, zudem wolle man sich den Zugang zu den Kapitalmärkten offenhalten. Dies markiert eine Abkehr von früheren Plänen: Nach dem Einstieg des Finanzinvestors KKR als Minderheitsaktionär 2024 hatte OHB ursprünglich einen Rückzug von der Börse angestrebt.
Am 19. März folgt die Bilanzpressekonferenz mit den endgültigen Zahlen für 2025.
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