Rolls-Royce Aktie: Großaufträge beflügeln
Der britische Triebwerksbauer Rolls-Royce untermauert seine Erholungsstory mit handfesten Neuigkeiten. Nach Jahren der Restrukturierung melden die Briten zu Jahresbeginn bedeutende Vertragsabschlüsse mit Delta Air Lines und China Airlines. Kurz vor den anstehenden Jahreszahlen stellt sich die Frage: Wie nachhaltig ist die aktuelle operative Dynamik wirklich?
Zivile Luftfahrt als Wachstumstreiber
Treiber der aktuellen Zuversicht sind konkrete Großaufträge im zivilen Luftfahrtsektor, dem wichtigsten Standbein des Konzerns. Delta Air Lines bestellte Anfang Februar Triebwerke der Trent-Reihe für insgesamt 31 neue Airbus-Maschinen (A350 und A330neo). Fast noch wichtiger für die langfristige Marge ist jedoch das Service-Geschäft: Sowohl mit Delta als auch mit China Airlines wurden umfassende "TotalCare"-Wartungsverträge unterzeichnet. Diese Vereinbarungen binden die Kunden langfristig und sichern Rolls-Royce planbare, wiederkehrende Einnahmen über die reine Auslieferung der Hardware hinaus.
Breite Aufstellung stützt das Geschäft
Doch das Wachstum stützt sich nicht allein auf die Erholung des globalen Flugverkehrs. Das Unternehmen profitiert auch von der geopolitischen Lage und dem Technologie-Boom.
* Verteidigung: Die Sparte liefert durch langfristige Verträge, wie etwa für U-Boot-Reaktoren der britischen Marine, stabile Grundumsätze unabhängig von konjunkturellen Schwankungen.
* Power Systems: Dieser Bereich erlebt derzeit eine Sonderkonjunktur. Der massive Energiehunger von Rechenzentren für Künstliche Intelligenz treibt die Nachfrage nach leistungsfähigen Backup-Stromgeneratoren an.
Fokus auf die Bilanz
Diese operative Stärke spiegelt sich im Kursverlauf wider. Mit einem Plus von über 100 Prozent auf Sicht von zwölf Monaten hat das Papier eine bemerkenswerte Rally hinter sich, auch wenn der Kurs aktuell mit rund 14,82 Euro leicht unter dem jüngsten 52-Wochen-Hoch konsolidiert. Nun richten sich alle Blicke auf den 26. Februar 2026.
Rolls-Royce gelingt es derzeit, gleich drei Wachstumsfelder – zivile Luftfahrt, Rüstung und Energieversorgung – gleichzeitig zu bedienen. Die jüngsten Aufträge bestätigen die Wettbewerbsfähigkeit der Trent-Triebwerke. Entscheidend für den weiteren Kursverlauf wird nun sein, ob der Vorstand bei der Bilanzvorlage Ende Februar auch den Ausblick für das laufende Jahr entsprechend optimistisch gestaltet und die hohen Markterwartungen bestätigen kann.
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