Baxter Aktie: Wendepunkt verpasst?
Baxter International verfehlt Quartalsziele und kündigt eine schwache Gewinnprognose für 2026 an. Die Aktie stürzt nach der drastischen Dividendenkürzung und einem Milliardenverlust ab.
Baxter International verfehlt Quartalsziele und kündigt eine schwache Gewinnprognose für 2026 an. Die Aktie stürzt nach der drastischen Dividendenkürzung und einem Milliardenverlust ab.
Während der reguläre Aktienhandel am Donnerstag eher ruhig verlief, herrschte am Optionsmarkt plötzlich Hochbetrieb. Ein sprunghafter Anstieg des Volumens bei Call-Optionen deutet auf spekulative Positionierungen hin. Setzen Anleger hier auf das frisch genehmigte Milliarden-Rückkaufprogramm oder wetten sie auf positive Nachrichten bei der anstehenden Strategie-Präsentation?
Gemischte Zahlen als AusgangslageDie auffälligen Bewegungen am Derivatemarkt vom 12. Februar folgen auf den jüngsten Quartalsbericht Ende Januar, der Anleger mit einem uneinheitlichen Bild zurückließ. Altria meldete für das vierte Quartal 2025 einen Gewinn je Aktie von 1,30 US-Dollar und verfehlte damit die Markterwartungen knapp. Der Umsatz lag mit 5,08 Milliarden US-Dollar zwar leicht über den Prognosen, blieb jedoch im Jahresvergleich rückläufig.
Franklin Resources treibt die Expansion in alternative Märkte und digitale Infrastrukturen voran, sieht sich heute jedoch mit leichtem Verkaufsdruck an der Börse konfrontiert. Während die Private-Equity-Sparte einen wichtigen Meilenstein beim verwalteten Vermögen erreicht, sorgt eine Kooperation mit der Kryptobörse Binance für neue Impulse. Anleger müssen gleichzeitig operative Anpassungen bei einer wichtigen Immobilientochter verarbeiten. Wachstum: Franklin Lexington Private Equity erreicht über 3,5 Mrd. USD AUM innerhalb eines Jahres. Krypto-Integration: Kooperation mit Binance zur Nutzung tokenisierter Fondsanteile als Sicherheit gestartet. Dividende: Quartalsdividende der Muttergesellschaft steigt auf 0,33 USD pro Aktie. Tochtergesellschaft: Franklin BSP Realty Trust (FBRT) setzt Dividende neu fest und ernennt neuen CEO.
Anleiheinhaber von ABO Energy stimmen über die Lockerung einer Finanzierungsklausel ab, um dringend benötigte Zwischenkredite für die Sanierung zu ermöglichen.
Die Wall Street erlebte am Donnerstag einen rabenschwarzen Handelstag. Der NASDAQ 100 verlor 2,0 Prozent auf 24. 688 Punkte – der deutlichste Rückschlag seit Wochen. Verantwortlich dafür: wachsende Zweifel, ob sich die Milliardeninvestitionen in Künstliche Intelligenz überhaupt jemals auszahlen werden. Was als Sorge um überzogene KI-Bewertungen begann, weitete sich rasch zu einer breiteren Verunsicherung aus. Anleger fragten sich: Rechtfertigen die Erträge wirklich die astronomischen Ausgaben der Tech-Konzerne? Die Antwort fiel eindeutig aus – mit massiven Verkäufen über alle Sektoren hinweg. Cisco-Schock versetzt Anleger in Panik
Besonders brutal traf es Cisco. Die Aktie des Netzwerkausrüsters brach um mehr als 12 Prozent ein, obwohl das Unternehmen überraschend gute Quartalszahlen vorgelegt und die Jahresprognose angehoben hatte.
Während der breite Chip-Sektor am Donnerstag Gewinne verzeichnete, geriet Intel ins Hintertreffen. Doch der Halbleiter-Riese gibt sich nicht geschlagen und zündet die nächste Stufe seiner Aufholjagd. Ein strategisches Millionen-Investment soll die Position im hart umkämpften KI-Markt stärken und die technologische Lücke zur Konkurrenz schließen. Die Fakten im ÜberblickInvestment: Intel plant den Einstieg beim KI-Spezialisten SambaNova mit mindestens 100 Millionen Dollar. Kursreaktion: Die Aktie verlor heute Morgen rund 0,9 Prozent und entwickelte sich schwächer als der Sektor. Telekom: Ausbau der Partnerschaft mit Rakuten Mobile für KI-gestützte Netzwerke. Sicherheit: Kritische Lücken in der TDX-Technologie wurden nach einem Google-Audit geschlossen. Strategische OffensiveMedienberichten zufolge investiert Intel mindestens 100 Millionen Dollar in SambaNova, ein Unternehmen, das auf KI-Software und Hardwaresysteme spezialisiert ist.
Canopy Growth hat im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2026 die Verluste deutlich reduziert – und hält den Umsatz dennoch stabil. Der operative Fortschritt kommt vor allem aus dem Kanada-Geschäft, während die Marge zuletzt unter Druck geriet. Kann der Kostenschnitt jetzt den Weg zur geplanten Profitabilität ebnen?
Wichtige Punkte aus dem Quartal:
- Nettoverlust im Jahresvergleich um 49% verringert
- Adjusted EBITDA-Verlust auf 3 Mio. CAD verbessert (+17% gegenüber Vorjahr), drittes Quartal in Folge mit Fortschritt
- Umsatz weitgehend unverändert bei rund 75 Mio. CAD
- 371 Mio. CAD liquide Mittel; Netto-Cash-Position: 146 Mio. CAD (Stand: 31. Dezember 2025)
Kanada bleibt der Stabilitätsanker
Im Heimatmarkt zeigte das Cannabisgeschäft robuste Trends. Der medizinische Bereich wuchs um 15% auf 23 Mio.
Der geplante Teilbörsgang von Barrick Gold wird durch den Joint-Venture-Partner Newmont blockiert, der eine Verschlechterung der operativen Leistung in den gemeinsamen Minen kritisiert.
Fiserv blickt verhalten in die Zukunft. Der Zahlungsdienstleister und Fintech-Konzern rechnet für 2026 mit einem organischen Umsatzwachstum von lediglich 1% bis 3%. Parallel dazu wagt das Unternehmen den Schritt in den Digital-Asset-Markt – mit einer neuen Echtzeit-Plattform für Dollar-Transaktionen. Eckdaten auf einen Blick:
Organisches Umsatzwachstum 2026: 1% bis 3% erwartetBereinigte EPS-Prognose: 8,00 bis 8,30 US-DollarQ4 2025: Bereinigte EPS bei 1,99 US-Dollar (-21% zum Vorjahr)Neuer Geschäftsbereich: Echtzeit-Plattform INDX für digitale AssetsSchwaches Schlussquartal belastet
Das vierte Quartal 2025 verlief enttäuschend. Die Erlöse nach US-GAAP stiegen zwar um 1% auf 5,28 Milliarden US-Dollar. Doch das organische Wachstum stagnierte komplett. Die bereinigten Erlöse verharrten bei 4,90 Milliarden US-Dollar – kein Zuwachs gegenüber dem Vorjahr.
Die Lufthansa steht heute still. Ein koordinierter 24-Stunden-Streik von Piloten und Kabinenpersonal legt den Flugbetrieb der größten deutschen Airline weitgehend lahm. Rund 800 Flüge wurden gestrichen, etwa 70. 000 Passagiere sitzen fest. Die Aktie reagierte bereits gestern mit einem Kursrutsch von über vier Prozent auf 8,87 Euro – und rutschte damit deutlich vom erst am 9. Februar erreichten 12-Monats-Hoch bei 9,50 Euro ab. Zwei Gewerkschaften, ein Ziel
Erstmals ziehen die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) und die Kabinengewerkschaft UFO gemeinsam in den Arbeitskampf. Der Streik begann um Mitternacht und dauert bis 23:59 Uhr. Betroffen sind die Kernmarke Lufthansa, die Frachttochter Cargo sowie die Regionaltochter CityLine.
Die Kryptobörse Coinbase hat am Donnerstagabend ihre Zahlen für das vierte Quartal 2025 vorgelegt – und die fallen schwächer aus als erhofft. Der Gewinn je Aktie brach von 4,68 Dollar im Vorjahresquartal auf nur noch 0,66 Dollar ein. Analysten hatten im Vorfeld mit 1,02 Dollar gerechnet. Auch beim Umsatz verfehlte das Unternehmen die Erwartungen: Mit 1,78 Milliarden Dollar lag die Erlössumme nicht nur deutlich unter den 2,27 Milliarden Dollar des Vorjahreszeitraums, sondern auch unter der Konsensschätzung von 1,82 Milliarden Dollar. Der anhaltende Krypto-Winter hinterlässt damit seine Spuren in der Bilanz. Aktie trotzdem leicht im Plus
Überraschend zeigte sich die Coinbase-Aktie im nachbörslichen Handel zeitweise 1,08 Prozent fester bei 142,61 Dollar.
RWE notiert auf dem höchsten Stand seit einer Dekade, angetrieben durch einen erweiterten Stromliefervertrag mit Amazon und neuen Zuschlägen in Großbritannien. Der Vorstandschef warnt jedoch vor strukturellen Bremsen beim Netzausbau.
DeFi Technologies startet einen neuen Krypto-Index, der Kapitalströme in ETPs analysiert. Das Unternehmen will die Daten monetarisieren, während es gleichzeitig mit US-Sammelklagen konfrontiert ist.
Palantir baut seine Position im US-Regierungsumfeld weiter aus. Am selben Tag geriet die Aktie jedoch unter Druck – nicht wegen neuer Unternehmenszahlen, sondern wegen vorsichtiger Töne zur KI-Branche von Investor Michael Burry. Wie viel Gewicht hat so ein Branchenkommentar, wenn operativ gute Nachrichten auf dem Tisch liegen?
DISA erweitert die Zulassung für den Palantir Federal Cloud Service (PFCS) ForwardNeu abgedeckt: On-Premises- und Edge-Deployments zusätzlich zu bestehenden Impact-Level-5/6-FreigabenGleichzeitig belastet Burrys Skepsis gegenüber dem aktuellen KI-Investmentzyklus die StimmungErweiterte Cloud-Zulassung für Behörden
Palantir teilte mit, von der Defense Information Systems Agency (DISA) eine erweiterte Autorisierung für PFCS Forward erhalten zu haben.
Die Commerzbank legt nach einem starken Geschäftsjahr 2025 ein deutliches Signal an die Aktionäre: Insgesamt 2,7 Milliarden Euro fließen zurück – aufgeteilt in eine kräftig erhöhte Dividende und ein neues Aktienrückkaufprogramm. Zugleich hebt das Frankfurter Institut die Messlatte für 2026 weiter an. Die wichtigsten Fakten:
Konzerngewinn 2025: rund 2,6 Milliarden EuroBereinigtes Nettoergebnis: 3,0 Milliarden Euro (+13% zum Vorjahr, Rekordwert)Geplante Dividende: 1,10 Euro je Aktie (deutlich über Vorjahr)Aktienrückkauf: bis zu 540 Millionen Euro (Start: 12. Februar 2026)Gewinnziel 2026: über 3,2 Milliarden EuroKapitalrückgabe in zwei Schritten
Das Geldinstitut kombiniert zwei Instrumente: Die Dividende von 1,10 Euro je Aktie markiert eine spürbare Steigerung gegenüber der Vorjahresausschüttung.
Siemens startet robust ins neue Geschäftsjahr – und zieht daraus direkt Konsequenzen. Nach einem starken ersten Quartal hebt der Konzern die Prognose für 2026 an. Entscheidend: Auftragseingang und Profitabilität legten spürbar zu, getragen vor allem von den industriellen Kerngeschäften. Die wichtigsten Fakten aus Q1 (GJ 2026):
- Umsatz (vergleichbar) +8% auf 19,1 Mrd. Euro
- Auftragseingang (vergleichbar) +10% auf 21,4 Mrd. Euro
- Book-to-Bill 1,12 (mehr Orders als Umsatz)
- Gewinn industrielles Geschäft 2,9 Mrd. Euro, Marge 15,6%
- Nettoergebnis 2,2 Mrd. Euro
- Prognose 2026 angehoben (EPS-Spanne nach oben korrigiert)
Auftragseingang über Umsatz: Rückenwind aus dem Kerngeschäft
Dass die Bestellungen stärker wachsen als der Umsatz, ist ein klares Signal: Siemens füllt das Auftragsbuch schneller, als es abarbeitet.
Die Gerüchteküche brodelte, doch nun schafft das Management Fakten. Nach jüngsten Spekulationen über technische Probleme meldet sich der Speicherchip-Spezialist mit einem operativen Update zurück, das die Kritiker verstummen lässt. Anleger reagieren euphorisch auf den überraschenden Produktionsfortschritt und die vollen Auftragsbücher. Produktionsstart vor Plan
Auf der Wolfe Research Konferenz sorgte Finanzvorstand Mark Murphy gestern für Klarheit. Die Massenproduktion und Auslieferung des HBM4-Speichers der nächsten Generation hat offiziell begonnen. Besonders bemerkenswert ist der Zeitplan: Der Startschuss fiel ein ganzes Quartal früher als ursprünglich kommuniziert. Dieser beschleunigte Hochlauf ist die direkte Antwort auf den immensen Bedarf an KI-Infrastruktur. Murphy bestätigte, dass die Nachfrage das Angebot "signifikant" übersteigt. Diese Verknappung wird voraussichtlich auch über das Jahr 2026 hinaus anhalten.
MSCI stellt seine Indizes zum Quartalstermin neu auf – und damit müssen auch ETFs, die den Maßstab nachbilden, ihre Portfolios anpassen. Entscheidend wird der Stichtag Ende dieses Monats: Dann greifen die Änderungen zum Handelsschluss. Im Fokus steht diesmal vor allem Indien, mit zwei Neuzugängen und einem Abgang. Wichtigste Punkte auf einen Blick:
Wirksamkeit: zum Handelsschluss am 27. Februar Indien im MSCI Global Standard: zwei Aufnahmen, eine Streichung Indiens Gesamtgewichtung: laut Schätzung stabil bei 14,1%Indische Änderungen im Detail
In den MSCI Global Standard Index sollen Aditya Birla Capital und L&T Finance aufgenommen werden. Erwartet werden dadurch passive Zuflüsse, weil indexnahe Fonds die Titel kaufen müssen, um die neue Zusammensetzung abzubilden. Die Projektionen beziffern potenzielle Zuflüsse auf rund 257 Mio.
Geht es nach den aktuellen Schätzungen, explodiert die Aktie der D-Wave Quantum bald!
Heute war die Aktie von Rheinmetall nicht mehr zu halten. Sind alle Analysten und Beobachter sowie die Händler informiert? Denn die Ziele liegen ganz woanders!
In einem herausfordernden Umfeld für den deutschen Maschinenbau warten Investoren bei Berthold Hermle auf frische Impulse. Die nun fixierten Termine für die Finanzberichterstattung geben den Takt vor, wann mit konkreten Zahlen zur operativen Belastbarkeit des Unternehmens zu rechnen ist. Die wichtigsten Termine im Überblick
Anleger sollten sich für das laufende Jahr folgende Daten vormerken:
* 30. April 2026: Veröffentlichung des Jahresfinanzberichts 2025
* 19. Mai 2026: Zwischenmitteilung zum ersten Quartal 2026
* 01. Juli 2026: Ordentliche Hauptversammlung
* 31. August 2026: Konzern-Finanzbericht zum ersten Halbjahr
* 18. November 2026: Zwischenmitteilung zum dritten Quartal
Fokus auf operative Belastbarkeit
Die Branche ist derzeit stark von schwankenden globalen Investitionszyklen geprägt.
PayPal bekommt gleich von mehreren Seiten Gegenwind: Ein Analysten-Downgrade mit deutlich gesenktem Kursziel hat am Donnerstag einen neuen Ausverkauf ausgelöst. Dazu kommen die enttäuschenden Q4-Zahlen für 2025 und ein überraschender CEO-Wechsel, der bei Anlegern für zusätzliche Unsicherheit sorgt. Kann das Unternehmen das Vertrauen mit klarer Umsetzung wieder zurückgewinnen?
Wichtige Punkte im Überblick:
- Redburn senkt Kursziel von 50 auf 32 Dollar (weiter „Sell“)
- Q4-Gewinn und Umsatz unter den Erwartungen
- Wachstum bei PayPal-branded Checkouts fällt auf 1% (zuvor 6%)
- CEO-Wechsel zum 1. März angekündigt
Analysten drehen den Daumen
Rothschild & Co Redburn hat das Kursziel für PayPal laut MarketBeat von 50 auf 32 Dollar gekürzt und das „Sell“-Votum bestätigt.
Fast schon wie ein Geheimnis ist das, was die BYD offenbar in Lateinamerika auch mit der EU macht. DAs kann indes ein Knaller werden!
Alibaba startet diese Woche eine Robotik-KI – und kämpft gleichzeitig mit den Folgen einer überwältigenden Nachfrage nach KI-generierten Shopping-Gutscheinen. Der chinesische Tech-Konzern zeigt damit beide Seiten seiner KI-Ambitionen: technologische Innovation und operative Herausforderungen bei der Skalierung. RynnBrain: Einstieg in die physische KI
Am Dienstag präsentierte Alibaba RynnBrain, ein speziell für Roboter entwickeltes KI-Modell. Das von Alibabas DAMO Academy geschaffene System soll Robotern helfen, die physische Welt zu verstehen und Objekte zu identifizieren. Demonstrationsvideos zeigen Roboter, die mit RynnBrain Früchte erkennen und Gegenstände in Körbe legen – Aufgaben, die komplexe Objekterkennung und Bewegungskoordination erfordern. Die wichtigsten Fakten:
RynnBrain-Launch: 10.
Der Satellitenbetreiber Eutelsat hat eine Milliardenfinanzierung mit Staatsgarantie für die Beschaffung von 340 neuen Satelliten gesichert und stellt ein neues militärisches Terminal vor.