Fiserv blickt verhalten in die Zukunft. Der Zahlungsdienstleister und Fintech-Konzern rechnet für 2026 mit einem organischen Umsatzwachstum von lediglich 1% bis 3%. Parallel dazu wagt das Unternehmen den Schritt in den Digital-Asset-Markt – mit einer neuen Echtzeit-Plattform für Dollar-Transaktionen.

Eckdaten auf einen Blick:

  • Organisches Umsatzwachstum 2026: 1% bis 3% erwartet
  • Bereinigte EPS-Prognose: 8,00 bis 8,30 US-Dollar
  • Q4 2025: Bereinigte EPS bei 1,99 US-Dollar (-21% zum Vorjahr)
  • Neuer Geschäftsbereich: Echtzeit-Plattform INDX für digitale Assets

Schwaches Schlussquartal belastet

Das vierte Quartal 2025 verlief enttäuschend. Die Erlöse nach US-GAAP stiegen zwar um 1% auf 5,28 Milliarden US-Dollar. Doch das organische Wachstum stagnierte komplett. Die bereinigten Erlöse verharrten bei 4,90 Milliarden US-Dollar – kein Zuwachs gegenüber dem Vorjahr.

Besonders auffällig: Der bereinigte Gewinn je Aktie brach um 21% auf 1,99 US-Dollar ein. Ein deutliches Signal, dass die Profitabilität unter Druck steht.

Unterschiedliche Dynamik in den Sparten

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Die beiden Hauptgeschäftsbereiche entwickelten sich gegensätzlich. Das Segment Merchant Solutions, das Zahlungslösungen für Händler bereitstellt, wuchs organisch um 1%. Die Sparte Financial Solutions hingegen verzeichnete einen Rückgang von 2%.

Finanzvorstand Paul Todd betonte, dass sowohl die Quartalszahlen als auch der Ausblick für 2026 den bereits im Oktober skizzierten Erwartungen entsprechen. Das Unternehmen rechnet mit einem schwierigen ersten Halbjahr 2026, sieht aber Verbesserungspotenzial in der zweiten Jahreshälfte.

Vorstoß in den Krypto-Markt

Zeitgleich zur Zahlenvorlage kündigte Fiserv gestern den Start von INDX an. Die neue Plattform ermöglicht Unternehmen aus dem Digital-Asset-Bereich die sichere Verwahrung und den Transfer von US-Dollar rund um die Uhr. Mit diesem Schritt positioniert sich Fiserv in einem wachsenden, aber volatilen Markt.

Ob die Investitionen in neue Technologien und Geschäftsfelder mittelfristig die Margenstärke zurückbringen, wird sich zeigen. Vorerst bleibt der Konzern auf Konsolidierungskurs.

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