Palantir baut seine Position im US-Regierungsumfeld weiter aus. Am selben Tag geriet die Aktie jedoch unter Druck – nicht wegen neuer Unternehmenszahlen, sondern wegen vorsichtiger Töne zur KI-Branche von Investor Michael Burry. Wie viel Gewicht hat so ein Branchenkommentar, wenn operativ gute Nachrichten auf dem Tisch liegen?

  • DISA erweitert die Zulassung für den Palantir Federal Cloud Service (PFCS) Forward
  • Neu abgedeckt: On-Premises- und Edge-Deployments zusätzlich zu bestehenden Impact-Level-5/6-Freigaben
  • Gleichzeitig belastet Burrys Skepsis gegenüber dem aktuellen KI-Investmentzyklus die Stimmung

Erweiterte Cloud-Zulassung für Behörden

Palantir teilte mit, von der Defense Information Systems Agency (DISA) eine erweiterte Autorisierung für PFCS Forward erhalten zu haben. Die Erweiterung gilt für die bestehenden vorläufigen Autorisierungen auf Impact Level 5 und Impact Level 6 – und umfasst nun auch Installationen „on-premises“ sowie Einsätze am „Edge“, also näher am Einsatzort außerhalb klassischer Rechenzentren.

Damit kann Palantir nach eigenen Angaben seinen gesamten Technologie-Stack, inklusive der Artificial Intelligence Platform (AIP), auf Hardware nach Wahl des Kunden in unterschiedlichen Umgebungen ausrollen – vom Rechenzentrum bis zu taktischen Edge-Standorten. Der hardwareunabhängige Ansatz soll den Freigabeprozess für Behördenkunden vereinfachen. Palantir spricht von einem „authorize once, use many“-Modell, das Multi-Vendor-Architekturen in missionskritischen Lagen schneller nutzbar machen soll.

Gegenwind durch KI-Skepsis am Markt

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Trotz der operativen Nachricht stand die Aktie unter Marktdruck. Auslöser war laut Bericht die erhöhte Volatilität nach einem Newsletter und öffentlichen Aussagen von Michael Burry. Der Investor, der durch seine frühe Warnung vor der US-Immobilienkrise 2008 bekannt wurde, stellte den aktuellen Investmentzyklus rund um künstliche Intelligenz kritisch in Frage.

Die Kommentare zielten nicht speziell auf Palantir. Dennoch trugen sie zu einer breiteren Debatte über Bewertungen von KI-Unternehmen bei und wurden von einigen Marktteilnehmern als Warnsignal verstanden. Bei DA Davidson blieb man dem Bericht zufolge derweil bei einer neutralen Einschätzung und verwies darauf, dass sich aus der Notiz keine neuen fundamentalen Sorgen für das Geschäft ergäben.

Im Unternehmen unterstrich Palantir zudem die strategische Stoßrichtung: Akash Jain, President und CTO von Palantir USG, betonte, die Zukunft moderner Konflikte verlange Software, die in jeder Umgebung lauffähig sei – vom Rechenzentrum bis an den taktischen Rand.

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