Die Wall Street erlebte am Donnerstag einen rabenschwarzen Handelstag. Der NASDAQ 100 verlor 2,0 Prozent auf 24.688 Punkte – der deutlichste Rückschlag seit Wochen. Verantwortlich dafür: wachsende Zweifel, ob sich die Milliardeninvestitionen in Künstliche Intelligenz überhaupt jemals auszahlen werden.

Was als Sorge um überzogene KI-Bewertungen begann, weitete sich rasch zu einer breiteren Verunsicherung aus. Anleger fragten sich: Rechtfertigen die Erträge wirklich die astronomischen Ausgaben der Tech-Konzerne? Die Antwort fiel eindeutig aus – mit massiven Verkäufen über alle Sektoren hinweg.

Cisco-Schock versetzt Anleger in Panik

Besonders brutal traf es Cisco. Die Aktie des Netzwerkausrüsters brach um mehr als 12 Prozent ein, obwohl das Unternehmen überraschend gute Quartalszahlen vorgelegt und die Jahresprognose angehoben hatte. Der Grund für den Kurssturz: Die bereinigte Bruttomarge im laufenden Quartal liegt unter den Erwartungen. Analysten befürchten nun, dass steigende Speicherchip-Preise die Margen der KI-Profiteure deutlich belasten könnten.

Die Cisco-Aktie entwickelte sich damit zum Sinnbild der wachsenden KI-Skepsis. Selbst vermeintliche Gewinner des KI-Booms geraten unter Druck, sobald die Gewinnmargen auch nur leicht enttäuschen.

Apple verliert fast 5 Prozent – Old Economy punktet

Auch die Tech-Giganten der "Magnificent Seven" blieben nicht verschont. Apple verlor 5,0 Prozent und markierte damit den stärksten Rückgang unter den Schwergewichten. Der S&P 500 gab 1,6 Prozent auf 6.833 Punkte nach, während der Dow Jones um 1,3 Prozent auf 49.452 Zähler fiel.

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Interessant: Im Dow dominierten ausgerechnet Old-Economy-Werte die Gewinnerliste. McDonald's kletterte um 2,7 Prozent auf ein Rekordhoch, nachdem günstigere Menü-Angebote in den USA das Wachstum beschleunigt hatten. Auch Walmart und Coca-Cola zeigten Stärke. Die Botschaft ist klar: In unsicheren Zeiten setzen Investoren auf bewährte Geschäftsmodelle statt auf teure KI-Versprechen.

Flucht aus Risiko-Assets nimmt Fahrt auf

Die Nervosität beschränkte sich nicht auf Aktien. Gold verlor 3,3 Prozent auf 4.918 Dollar je Feinunze, Öl der Sorte Brent sank um 2,6 Prozent auf 67,60 Dollar. Anleger verkauften offenbar alles, um Verluste am Aktienmarkt abzufedern – ein klassisches Zeichen für Panikstimmung.

Zusätzlichen Druck erzeugten schwächere Arbeitsmarktdaten. Die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung lagen mit 227.000 über den erwarteten 222.000. Der Abwärtstrend am US-Arbeitsmarkt setzt sich damit fort, ohne dass Zinssenkungsfantasien neu entfacht würden. Erst bei deutlicheren Schwächesignalen dürfte die Fed wieder in den Fokus rücken.

Die KI-Euphorie der vergangenen Monate scheint vorerst verflogen. Die Tech-Konzerne müssen nun beweisen, dass ihre Investitionen tatsächlich in bare Münze umzuwandeln sind – sonst dürfte die Korrektur weitergehen.

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